CFC-Trainer Tiffert lobt die Siegermentalität und spendiert zwei freie Tage

Chemnitz - TeBe-Trainer Abdou Njie legte sich fest: "Mit dieser spielerischen Qualität und Mentalität wird Chemnitz ganz weit oben landen." Zuvor hatten die Berliner eine 0:3-Niederlage gegen den CFC kassiert.

Jubel bei den Torschützen Michel Ulrich (22,l.) und Felix Brügmann (29).
Jubel bei den Torschützen Michel Ulrich (22,l.) und Felix Brügmann (29).  © Picture Point/Gabor Krieg

Das Ergebnis war am Sonnabend aus Sicht der Gäste, die nach Gelb-Rot für Lucas Bähr in den letzten 30 Minuten in Unterzahl spielten, noch das Beste. Auf dem Platz sahen sie gegen dominante Himmelblaue keinen Stich, waren hoffnungslos unterlegen.

CFC-Trainer Christian Tiffert (40) war die Erleichterung nach dem starken Start anzumerken. "Ich war voller Vorfreude, aber es war auch eine große Anspannung da", verriet der 40-Jährige: "Alle haben einen Sieg von uns erwartet. Hätte das nicht geklappt, wäre die Euphorie verflogen. Diese Angst hat ein Stück weit mitgespielt."

Die Sorgen des ehemaligen Bundesligaprofis waren unbegründet. Seine Spieler wirkten vom Anpfiff weg hochkonzentriert.

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Neuzugang Michel Ulrich (22) hatte bereits nach drei Minuten das 1:0 auf dem Fuß. Er scheiterte am gut reagierenden TeBe-Schlussmann Karl Albers.

Tiffert: "Jetzt können wir etwas durchschnaufen"

CFC-Trainer Christian Tiffert (40) war voller Vorfreude, aber auch angespannt vor dem Spiel gegen Tennis Borussia Berlin.
CFC-Trainer Christian Tiffert (40) war voller Vorfreude, aber auch angespannt vor dem Spiel gegen Tennis Borussia Berlin.  © Picture Point/Gabor Krieg

Kilian Pagliuca (25) - der neue Zehner war in der ersten Halbzeit an nahezu allen torgefährlichen Aktionen beteiligt - brachte den ehemaligen Drittligisten in der 18. Minute in Führung und besorgte noch vor dem Seitenwechsel das 2:0. Felix Brügmann (29) stillte seinen Torhunger in der 69. Minute, traf aus Nahdistanz den 3:0-Endstand.

"Ein großes Lob an meine Jungs. Sie haben diese Aufgabe seriös gelöst, waren präsent in den Zweikämpfen, haben eine große Siegermentalität gezeigt", freute sich Tiffert und belohnte seine Mannschaft mit zwei trainingsfreien Tagen.

"Gefühlt war das die erste englische Woche mit den 120 Minuten am Montagabend gegen Union und dem Spiel heute gegen TeBe. Jetzt können wir etwas durchschnaufen. Am Dienstag geht es weiter", sagte Tiffert.

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Er ist mit seinem Team am Sonntag beim Aufsteiger Greifswalder FC gefordert und wird dort sicher auf eine größere Gegenwehr treffen als es gegen TeBe der Fall war.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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