CFC-Unglücksrabe Benjika Caciel: Das Tor ist leer, er trifft den Pfosten!

Chemnitz - Diese Slapstick-Einlage am Sonntag im Berliner Mommsenstadion wird CFC-Offensivmann Benjika Caciel (20) noch eine Weile verfolgen!

Benjika Caciel (20) zieht mit Ball am Fuß an TeBe-Keeper Karl Albers (19) vorbei, ...
Benjika Caciel (20) zieht mit Ball am Fuß an TeBe-Keeper Karl Albers (19) vorbei, ...  © imago images/Matthias Koch

Es lief die 8. Minute im Duell zwischen Tennis Borussia und Chemnitz. Torwart Jakub Jakubov (32) faustete den Eckball von Rico Gladrow (30) aus der Gefahrenzone. Caciel nahm die Kugel vor dem eigenen Strafraum auf und sprintete los. Keiner konnte den pfeilschnellen 20-Jährigen stoppen, auch der weit herausgeeilte TeBe-Torhüter Karl Albers (19) nicht.

Der Chemnitzer hatte das leere Tor vor sich, musste nur noch einschieben - und setzte den Ball an den linken Pfosten.

Caciel, der Unglücksrabe. Kurz nach dem Seitenwechsel tauchte er nach dem Klassepass von Tobias Müller (28) ein zweites Mal frei vor dem Berliner Kasten auf. Dieses Mal konnte Albers klären.

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Dass Caciel in der Hauptstadt leer ausging, blieb am Ende ohne Folgen. Die Elf von Trainer Daniel Berlinski (35) gewann 2:1. Sie feierte den dritten Sieg am Stück und blieb zum achten Mal in Folge ohne Niederlage. Weil Kevin Freiberger (33, 12. Minute) und Tim Campulka (22, 24. Minute) trafen, das Anschlusstor von Benyas Junge-Abiol (22) erst ganz spät fiel und der CFC den Sieg über die Zeit rettete.

Zurück zur 8. Minute. "Ich hatte schon einen Haken dahinter gemacht. Ich hatte einen guten Blick, sah das leere Tor und bin davon ausgegangen, dass es das wichtige 1:0 ist", erinnerte sich Berlinski nach Spielende an die Caciel-Aktion.

... hat das leere Tor vor sich - und bringt das Kunststück fertig, nur den Pfosten zu treffen.
... hat das leere Tor vor sich - und bringt das Kunststück fertig, nur den Pfosten zu treffen.  © imago images/Matthias Koch
Benjika Caciel ärgerte sich maßlos und wurde später von den Kollegen getröstet.
Benjika Caciel ärgerte sich maßlos und wurde später von den Kollegen getröstet.  © imago images/Matthias Koch

Der Coach litt mit seinem Schützling: "Er hat das nicht mit Absicht gemacht. Die Platzverhältnisse waren schwierig. Benjika meinte, dass er den Ball an den Knöchel bekommen hat. Sieht blöd aus, keine Frage. Tut mir leid für den Jungen."

Titelfoto: imago images/Matthias Koch

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