CFC-Weltenbummler Jahn: "Chemnitz spannendstes Projekt im deutschen Fußball!"

Chemnitz - Wer mit Marcus Jahn ins Gespräch kommt, braucht Zeit. Der 33-Jährige, seit März Leiter des Nachwuchsleistungszentrums vom Chemnitzer FC, ist als Spieler und Trainer viel herumgekommen.

Von 2012 bis 2014 war Marcus Jahn (r., hier mit Coach Olaf Janßen) im Nachwuchs von Dynamo Dresden tätig.
Von 2012 bis 2014 war Marcus Jahn (r., hier mit Coach Olaf Janßen) im Nachwuchs von Dynamo Dresden tätig.  © Dehli-News

In seinem Heimatverein FSV Luckenwalde war er der erste und bislang einzige Nachwuchs-Nationalspieler. 

Mit 14 wechselte er zum FC Energie Cottbus, spielte Junioren-Bundesliga, trainierte unter Eduard Geyer und Petrik Sander bei den Profis.

Bundesliga-Luft schnupperte er später auch beim 1. FSV Mainz mit Coach Jürgen Klopp. 

Jahn: "Ich gehörte zum U23-Kader, habe oben mittrainiert und unter ihm einige Testspiele absolviert."

Nach einem Ausflug in die 1. Liga Namibias hing er die Töppen an den Nagel, dem Fußball blieb Jahn aber verbunden - als Referee und Übungsleiter. 

"Bereits mit 16 hatte ich meine erste Lizenz erworben, trainierte beim FSV die E- und D-Jugend, pfiff als Schiri auf dem Kleinfeld."

2014/15 legte Jahn sein Fußball-Lehrer-Diplom ab. "Nationalspieler Torsten Frings war ebenso in diesem Jahrgang wie die heutigen Bundesliga-Trainer Marco Rose, Steffen Baumgart, Florian Kohfeldt oder Rüdiger Rehm. Wir alle halten bis heute Kontakt."

Marcus Jahn mit dem Regensburger Logo auf der Brust. Bei SSV Jahn war er Nachwuchskoordinator und Co-Trainer.
Marcus Jahn mit dem Regensburger Logo auf der Brust. Bei SSV Jahn war er Nachwuchskoordinator und Co-Trainer.  © privat
Seit März ist Marcus Jahn ein Himmelblauer.
Seit März ist Marcus Jahn ein Himmelblauer.  © PR/Chemnitzer FC

Marcus Jahn ist von seiner Aufgabe beim Chemnitzer FC begeistert

Marcus Jahn (l.) im November 2005 im Trikot von Energie Cottbus II im Zweikampf mit dem Hallenser Michel Petrick.
Marcus Jahn (l.) im November 2005 im Trikot von Energie Cottbus II im Zweikampf mit dem Hallenser Michel Petrick.  © imago images/Köhn

Dank guter Kontakte fand Jahn auch nach Chemnitz. Sportdirektor Armin Causevic hatte sich gemeldet - und der gebürtige Brandenburger war schnell vom himmelblauen Projekt fasziniert. 

"Im Moment gibt es im deutschen Fußball keine spannendere Aufgabe als die in Chemnitz. Vorstand, Armin Causevic, Trainer Patrick Glöckner und ich - wir alle sind auf einer Wellenlänge, wollen das kleine Pflänzchen gedeihen lassen und den CFC bestmöglich für die Zukunft aufstellen."

Leidenschaftlich, nachhaltig, ehrlich und natürlich erfolgreich - diese Attribute sind Jahn dabei besonders wichtig. 

"Ich sehe meine Aufgabe nicht als One-Man-Show, sondern als Gemeinschaftsprojekt. Das NLZ ist nur so gut wie seine Trainer und Mitarbeiter", betont der Weltenbummler, der auch in China und Ungarn gearbeitet hat.

"Der CFC hat mit zwei Fußball-Lehrern, acht A-Lizenz-Trainern, mehreren Sportwissenschaftlern, Lehrern, Pädagogen und Psychologen eine ausgezeichnete Basis. Sportschule und Internat sind auf einem Gelände. Das hat mancher Bundesligist nicht."

Titelfoto: PR/Chemnitzer FC

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