CFC-Coach Glöckner über Niederlage beim Tabellenführer: "Haben uns die Tore selber eingeschenkt"

Duisburg/Chemnitz - "Wir stehen wieder auf und werden in Duisburg ein anderes Gesicht zeigen", versprach Chemnitz-Trainer Patrick Glöckner nach der 0:1-Niederlage gegen Großaspach. Gegen den MSV Duisburg hielt seine Mannschaft Wort, auch wenn eine erneute Niederlage zu Buche stand.
Chemnitz-Trainer Patrick Glöckner sah eine gute Leistung seines Teams in Duisburg. Allerdings auch zwei Gegentore durch eigene Fehler.
Chemnitz-Trainer Patrick Glöckner sah eine gute Leistung seines Teams in Duisburg. Allerdings auch zwei Gegentore durch eigene Fehler.  © Picture Point/Gabor Krieg

Mit 1:2 musste sich der Chemnitzer FC bei den Zebras geschlagen geben, obwohl die Sachsen gut ins Spiel starteten. "Wir hatten defensiv eine gute Ordnung gehabt, haben sehr wenig zugelassen und dabei selber drei gute Tormöglichkeiten kreiert", analysierte Coach Glöckner die erste Halbzeit seiner Himmelblauen.

Und auch mit dem zweiten Durchgang war der 43-Jährige durchaus zufrieden: "Trotz dem 0:1 zur Pause wollten wir weiter zielstrebig arbeiten und das Ergebnis korrigieren."

Dass ausgerechnet Rafael Garcia den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer (54.) für den CFC erzielte, war kein Zufall. Bereits in der ersten Hälfte war der Deutsch-Spanier einer der auffälligsten auf dem Platz. "Garcia hat eine sehr gute Leistung gezeigt", lobte Glöckner den 26-Jährigen. "Mit dem Tor hat er sich selbst belohnt."

Garcia freute sich zwar über seinen Torerfolg, hob aber die Leistung aller in den Vordergrund. "Wir haben eine Reaktion gezeigt", sah auch er eine deutliche Steigerung im Gegensatz zum Großaspach-Spiel drei Tage zuvor. "Wir waren griffig in den Zweikämpfen, haben guten Fußball gespielt und nur wenige Fehler gemacht."

Am Mittwoch kommt der FC Ingolstadt nach Chemnitz

Doch genau diese wenigen Fehler wurden bitter bestraft. Beide Gegentore durch Lukas Daschner (11.) und Moritz Stoppelkamp (80.) resultierten von Ballverlusten der Chemnitzer, die nicht hätten sein müssen. "Das waren zwei Slapstick-Einlagen, die man so nicht so oft sieht. Im Endeffekt haben wir uns die zwei Tore selber eingeschenkt", sagte Glöckner.

Als Grund dafür sieht der CFC-Trainer nicht etwa die mangelnde Qualität seiner Spieler, sondern die geistige Frische. Und um diese zwischen zwei Partien aufzutanken, fehlt die Zeit: "Leider ist das in dem Takt, indem wir spielen, nicht möglich. Da muss man solche Spiele einfach in Kauf nehmen und akzeptieren."

Bereits am Mittwoch kommt der FC Ingolstadt nach Chemnitz. Deswegen fordert auch Torschütze Garcia, schnell "die Köpfe hochnehmen, denn am Mittwoch geht's schon weiter". 

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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