Erhöhtes Verletzungsrisiko! CFC-Trainer Glöckner wirft beim MSV die Rotationsmaschine an

Chemnitz - Vor dem dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen wirft CFC-Trainer Patrick Glöckner die Rotationsmaschine an! 
Patrick Glöckner hatte nach dem 0:1 gegen Großaspach nur wenig Zeit, seine Mannen wieder in Schwung zu bekommen. Am Samstag ist der CFC schon in Duisburg gefordert.
Patrick Glöckner hatte nach dem 0:1 gegen Großaspach nur wenig Zeit, seine Mannen wieder in Schwung zu bekommen. Am Samstag ist der CFC schon in Duisburg gefordert.  © picture point/Sven Sonntag

Nicht ganz freiwillig, wie der 43-Jährige vor der Abfahrt nach Duisburg verriet: "Ich werde zu Umstellungen gezwungen sein. Auf Grund der Belastung haben wir einige Kandidaten, hinter denen Fragezeichen stehen. Von Null auf 100 zu starten, ist für die Muskulatur schon Wahnsinn. Wir brauchen in Duisburg frische, lauf- und kampfstarke Spieler."

Erik Tallig wird nicht dazu gehören. Der Angreifer, der schon beim 0:1 gegen Großaspach fehlte, leidet weiter unter einem Magen-Darm-Infekt. "Die Ansteckungsgefahr ist zu groß. Er bleibt in Chemnitz", so Glöckner.

Er sah am Mittwochabend die wahrscheinlich schwächste Leistung seiner Elf, seit er CFC-Coach ist. "

Die Nacht danach war kurz, weil man natürlich darüber nachdenkt, wo man ansetzen kann, um das gesamte Kollektiv wieder anzuschieben und zurück in die Spur zu bringen, in die wir uns über Monate hinweg hineingearbeitet haben", erklärte Glöckner.

Grund zum Trübsalblasen besteht nach schwachen 90 Minuten freilich nicht. "Dieses Spiel wirft uns nicht um. Im Gegenteil, das macht uns stärker. Wir stehen wieder auf und werden in Duisburg ein anderes Gesicht zeigen", betonte der Fußball-Lehrer. Für ihn steht der MSV zu Recht an der Spitze: "Sie spielen einen guten Ball. Duisburg ist für mich mit die beste Mannschaft der Liga."

Chemnitzer FC gewann noch nie beim MSV Duisburg

Der CFC konnte bei den Zebras noch nie gewinnen (zwei Remis, vier Niederlagen). Vielleicht sorgt der Blick in die Statistik der vergangenen beiden Geisterspieltage für zusätzlichen Mut und Optimismus im Lager der Himmelblauen. Mit sechs bzw. fünf Siegen dominierten in den leeren Stadien die Auswärtsteams. Die Gastgeber feierten in 20 Partien lediglich fünf Erfolge.

Glöckner: "Wenn die eigenen Fans die Mannschaft nicht mitnehmen und puschen, die Spieler dadurch vielleicht den einen oder anderen Prozentpunkt nicht aus sich herausholen können, dann ist das sicher ein Nachteil für Vereine mit einem guten Zuschauerschnitt." 

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

Mehr zum Thema Chemnitzer FC:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0