Reddemann rettet dem CFC drei ganz wichtige Punkte!

Chemnitz - Die SpVgg Unterhaching bleibt ein gern gesehener Gast. Noch nie konnten die Rand-Münchner in Chemnitz gewinnen. 

Tor für Chemnitz.
Tor für Chemnitz.  © Picture Point/Gabor Krieg

Daran änderte sich am Sonnabend nichts. Der CFC besiegte den Zweiten der 3. Liga vor knapp 4000 Zuschauern mit 1:0 (1:0). Drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt!

Hachings Trainer Claus Schromm überraschte mit fünf Veränderungen gegenüber der Vorwoche. "Das sieht sehr destruktiv aus", meinte CFC-Coach Patrick Glöckner vor der Partie beim Blick auf die Aufstellung der Gäste. Er sollte Recht behalten.

Die erste Halbzeit bot Fußball zum Abgewöhnen. Viele Zweikämpfe, Fouls und Nickligkeiten, Fehlpässe, kaum Spielfluß. Wenn Gefahr entstand, dann nach ruhenden Bällen. Ex-CFC-Kapitän Marc Endres köpfte nach dem ersten Eckball der Gäste vorbei.

Die Himmelblauen machten es auf der Gegenseite besser. Rafael Garcia zirkelte die erste und einzige Ecke der ersten Halbzeit auf den Kopf von Sören Reddemann. Der verlängerte zu Philipp Hosiner, der köpfte zurück auf Reddemann, der aus Nahdistanz zur frühen Führung einschob. 

Eine Traumkombination und Doublette des Siegtreffers im letzten Heimspiel gegen FC Bayern II. Damals hatte Niklas Hoheneder aus Nahdistanz vollendet.

Der CFC zog sich mit der Führung im Rücken weit zurück, gestattete dem Tabellenzweiten viel Ballbesitz. Der konnte daraus kein Kapital schlagen. Die Gastgeber gingen mit der knappen Führung in die Pause.

Chemnitzer FC mit verdientem Sieg gegen die SpVgg Unterhaching

Chemnitzer Spieler jubeln nach dem Treffer zum 1:0.
Chemnitzer Spieler jubeln nach dem Treffer zum 1:0.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die zweite Halbzeit begann mit einer Doppelchance für die Glöckner-Elf. Den Patzer von Christoph Greger, dessen Kopfball-Rückgabe viel zu kurz geriet, konnte Hosiner nicht nutzen. Sein Versuch eines Lupfers fing Nico Mantl weg.

Der Haching-Schlussmann rückte eine Minute später wieder in den Mittelpunkt. Matti Langer schickte Garcia steil. Mantl eilte weit aus dem Kasten heraus. Mit einer Grätsche bereinigte er die Situation.

Es war die beste Phase der Platzherren, die Haching vom eigenen Tor fern hielten und durch Hosiner (56.) eine weitere Großchance besaßen. Dieses Mal schoss der Österreicher vorbei.

Langer scheiterte in der 67. Minute mit seinem Flachschuss an Mantl, dem besten Mann bei der SpVgg. Von der war nach dem Seitenwechsel offensiv kaum noch etwas zu sehen. Chemnitz verließ als verdienter Sieger den Platz.

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