Doppelpack Freiberger, Traumtor Bickel: 3. Sieg für den CFC

Chemnitz - Was für eine verrückte Partie vor leider nur 1727 Zuschauern! Der CFC liegt im Heimspiel gegen den Berliner AK 07 früh 0:2 hinten. Nach der Pause drehen die Chemnitzer völlig entfesselt auf und drehen das Spiel: 4:2 (0:2) - der dritte Saisonsieg für den Drittliga-Absteiger!

Kevin Freiberger macht den 1:2 Anschluss-Treffer für den CFC.
Kevin Freiberger macht den 1:2 Anschluss-Treffer für den CFC.  © picture point/Sven Sonntag

Die erste Halbzeit der Gastgeber? Zum Vergessen! Ugur Tezel schob nach 140 Sekunden zur Gästeführung ein. Elf Minuten später ließ Schlussmann Jakub Jakubov einen Fernschuss nach vorn abprallen. Ein Berliner war gedankenschneller als zwei Chemnitzer: Ali Wissam Abu-Alfa erhöhte auf 2:0.

Nach diesem Doppelschlag liefen die Himmelblauen völlig neben der Spur. Jakubov verhinderte mit zwei Glanztaten gegen Abdulkadir Beyazit (19./23.) eine noch größere Schmach.

Danach schaltete der BAK einen Gang runter. Der CFC kam etwas besser ins Spiel, aber zu keinen Torchancen. Lukas Knechtel rauschte an der scharfen Linksflanke von Paul Milde knapp vorbei - da lief bereits die 42. Minute.

Coach Daniel Berlinski reagierte mit einem Dreifachwechsel

CFC-Kicker Kevin Freiberger (r.) trifft zum 3:2 und jubelt mit Felix Schimmel und Riccardo Grym (l.).
CFC-Kicker Kevin Freiberger (r.) trifft zum 3:2 und jubelt mit Felix Schimmel und Riccardo Grym (l.).  © picture point/Sven Sonntag

Trainer Daniel Berlinski reagierte auf den blassen Auftritt zur Pause mit einem Dreifachwechsel, schickte Alexander Dartsch, Riccardo Grym und Felix Schimmel für Danny Breitfelder, Okan Kurt und Knechtel auf den Platz.

Die Initialzündung! Erst wuchtete Christian Bickel den Ball in den Strafraum. Kevin Freiberger köpfte aus Nahdistanz ein (49.).

Zwei Minuten später sah Bickel, dass Torhüter Pascal Kühn viel zu weit vor seinem Kasten stand und versenkte die Kugel aus dem Mittelkreis zum Ausgleich im BAK-Tor.

Jetzt waren die Chemnitzer endlich drin im Spiel, nahmen die Zweikämpfe an, setzten die Berliner früh unter Druck, drängten auf das dritte Tor.

Dartsch scheiterte aus Nahdistanz (73.). Sekunden später flankte Milde. Freiberger stieg am langen Pfosten hoch und nickte ein.

Jakubov musste gegen Florijon Belegu (83.) nochmals seine ganze Klasse zeigen. Im Gegenzug machte Tobias Müller mit dem 4:2 alles klar.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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