Abbruch in der Regionalliga-Nordost: So reagieren die CFC-Verantwortlichen

Chemnitz - Wie der Chemnitzer FC am Mittwochabend bekannt gegeben hat, stimmten die Vereine der Regionalliga Nordost in einer Videokonferenz mit dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) für einen Abbruch der Liga mit jetzigem Stand.

Marc Arnold (50), CFC-Geschäftsführer Sport, hält den Beschluss für eine vernünftigste Lösung.
Marc Arnold (50), CFC-Geschäftsführer Sport, hält den Beschluss für eine vernünftigste Lösung.  © Picture Point / Gabor Krieg

Final gefällt werden soll der Beschluss auf der Präsidiumssitzung des NOFV am 16. April 2021.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der weiter anhaltenden verschärften Verfügungslage wurden in der laufenden Saison 2020/2021 der Regionalliga Nordost bisher nur 13 Spieltage absolviert.

Der Ball ruht in der höchsten Spielklasse des NOFV nun bereits seit dem 2. November 2020 komplett. Jetzt, gut fünf Monate später, wird die Saison offiziell abgebrochen.

CFC-Torhüter Jakubov: "Zwei Tore nach Standards, das ist zu viel!"
Chemnitzer FC CFC-Torhüter Jakubov: "Zwei Tore nach Standards, das ist zu viel!"

Von Seiten des CFC heißt es in einer Stellungnahme von Marc Arnold (50), Geschäftsführer Sport: "Ein Saisonabbruch ist das Letzte, was sich ein Sportler wünscht. Aber ein vorzeitiges Ende dieser Spielzeit ist unter Berücksichtigung des nun seit Monaten herrschenden Stillstandes mit Sicherheit die vernünftigste Lösung. Wir begrüßen es und finden es wichtig und richtig, dass alle Vereine Klarheit und somit Planungssicherheit für die kommenden Wochen und Monate haben."

Und auch Romy Polster, CFC-Vorstandsvorsitzende, sagt: "Der Verband hat in den vergangenen Monaten immer wieder gemeinsam mit den Vereinen versucht Lösungsansätze zu finden. Die Vereine haben etliche Vorschläge eingebracht, es wurde eine eigene Task Force zur Fortführung des Spielbetriebes gegründet. Alle Beteiligten haben bis zuletzt versucht, die Saison sportlich zu beenden. Leider ist dies in der aktuellen Situation nicht umsetzbar."

Der NOFV hatte zuletzt das Ziel gesetzt, zumindest eine einfache Hinrunde zu spielen und diese zu werten. Die Vereine der Regionalliga Nordost votierten am Mittwochabend einheitlich dafür, dass der jetzige Tabellenführer FC Viktoria 1889 Berlin in die 3. Liga aufsteigen soll. Zugleich soll kein Team aus der Regionalliga Nordost absteigen.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

Mehr zum Thema Chemnitzer FC: