Vier Tore nach der Pause! Drei Gründe für die Leistungs-Explosion beim CFC

Chemnitz - Diese Leistungs-Explosion hatte den Chemnitzern kaum einer zugetraut. Innerhalb einer Halbzeit drehte der Chemnitzer FC gegen den Berliner AK das Spiel und triumphierte mit 4:2 (0:2). TAG24 kennt die Gründe.

Die Einwechslung von Alexander Dartsch zu Beginn der zweiten Halbzeit fruchtete.
Die Einwechslung von Alexander Dartsch zu Beginn der zweiten Halbzeit fruchtete.  © picture point/Sven Sonntag

Die Wechsel:

Alexander Dartsch, Riccardo Grym, Felix Schimmel rein, Danny Breitfelder, Okan Kurt, Lukas Knechtel raus. Trainer Daniel Berlinski reagierte zur Pause mit radikalen personellen Änderungen. 

Sein Fazit nach Spielende: "Alle drei Wechsel haben gefruchtet." Das war zuletzt nicht immer der Fall.

Grym sorgte für einen Schub im zentralen Mittelfeld, war körperlich präsent, scheute keinen Zweikampf, schaltete sich im Wechsel mit Tobias Müller immer wieder in den Angriff ein.

Dartsch brachte frischen Wind auf der Außenbahn, rannte den Berlinern ein ums andere Mal davon. Das Zusammenspiel mit Paul Milde, der das dritte und vierte Tor vorbereitete, klappte hervorragend. 

Schimmel sorgte rechts für defensive Stabilität. Über die Seite waren zuvor die Berliner Tore entstanden.

CFC-Trainer Daniel Berlinski reagierte zur Pause mit radikalen Auswechslungen - mit Erfolg!
CFC-Trainer Daniel Berlinski reagierte zur Pause mit radikalen Auswechslungen - mit Erfolg!  © picture point/Sven Sonntag

CFC-Stürmer Freiberger: "Man hat gemerkt, dass alle diesen Heimsieg wollten"

Kevin Freiberger (Nr. 16), der hier zur Chemnitzer 3:2-Führung gegen den Berliner AK getroffen hat, war einer der Matchwinner und bedankte sich nach der Partie bei den himmelblauen Fans für deren Unterstützung.
Kevin Freiberger (Nr. 16), der hier zur Chemnitzer 3:2-Führung gegen den Berliner AK getroffen hat, war einer der Matchwinner und bedankte sich nach der Partie bei den himmelblauen Fans für deren Unterstützung.  © picture point/Sven Sonntag

Der Torjäger:

Der CFC begann im ungewohnten 3-4-3. Von den drei Angreifern ging in der ersten Halbzeit null Torgefahr aus. Mit Beginn der zweiten rückte Kevin Freiberger als zentraler Stürmer von außen in die Mitte - der perfekte Schachzug. 

Der Neuzugang köpfte zum 2:1 und 3:2, avancierte so neben Torhüter Jakub Jakubov und Traumtorschütze Christian Bickel zum Matchwinner.

Die Kulisse:

Freibergers Anschlusstor kurz nach Wiederanpfiff war nicht nur der Hallo-wach-Effekt für die Berlinski-Elf, sondern auch für die Südtribüne. "Heute ist der Funke noch mehr als im Pokal gegen Hoffenheim übergesprungen. Das hat uns echt gepusht. Man hat gemerkt, dass alle diesen Heimsieg wollten - wir auf dem Rasen und die Fans auf den Rängen. Das war der letzte Kick, hat geholfen, danke", lobte Freiberger.

Berlinski: "Durch die Pfiffe der Fans wurden meine Spieler bei der Ehre gepackt. Es geht nicht darum, schön zu spielen, sondern die Zuschauern mitzunehmen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Vereinen der Liga. Nach der Pause hat die Mannschaft gemerkt, welche Wucht die Fans entwickeln können."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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