CFC-Torhüter Jakubov: "Zwei Tore nach Standards, das ist zu viel!"

Chemnitz - "Zu gewinnen war sehr gut möglich", sprach Jakub Jakubov (32) Dienstagabend nach dem 1:2 in Babelsberg aus, was jeder beim Chemnitzer FC festhalten musste: Diese Niederlage war unnötig wie ein Kropf.

Aufgepasst bei Standards! Jakub Jakubov (32) hebt warnend den Arm. In Babelsberg brachten zwei ruhende Bälle die 1:2-Niederlage - nach Führung.
Aufgepasst bei Standards! Jakub Jakubov (32) hebt warnend den Arm. In Babelsberg brachten zwei ruhende Bälle die 1:2-Niederlage - nach Führung.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Ich würde sagen, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen", sah Jakubov ein ausgeglichenes Spiel.

Im ersten Durchgang hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, doch der spätere Doppeltorschütze Sven Reimann (27) scheiterte (noch) per Kopf an Jakubov. Der 32-jährige Rückhalt vereitelte auch die riesige Chance von Tino Schmidt.

Das war's dann vorerst von den Filmstädtern, denn der Club übernahm noch vor der Pause die Regie. Das Ergebnis stellte sich nach dem Seitenwechsel ein. Stanley Keller spielte Kevin Freiberger frei und belohnte das Engagement.

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Babelsberg, das bis dahin nix auf die Leinwand bekam, wusste gar nicht, wie es den Ausgleich erzielen, geschweige denn die Partie drehen sollte. Doch da spielten Chemnitz' Passivität und der mangelhafte Zugriff bei ruhenden Bällen in die Karten.

Jakubov: "Zwei Tore nach Standards, das ist zu viel. Dazu beide Male in die gleiche Ecke, wie vom Kopierer. Sowas tut natürlich brutal weh!"

Babelsberger Kicker Sven Reimann (27).
Babelsberger Kicker Sven Reimann (27).  © imago/Picture Point

Schon Freitagabend (19 Uhr) gastiert Union Fürstenwalde im Gellertstadion. Dadurch bleibt wenig Zeit den verlorenen Zählern hinterherzutrauern - zum Glück. "Wir haben lange nicht gespielt, genießen die Spiele und freuen uns, dass es Freitag weitergeht und wollen beweisen, dass diese Niederlage unglücklich war", denkt Jakubov schon wieder nach vorne.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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