Einmal getroffen, späte Tore vorbereitet! CFC-Angreifer Freiberger genießt das geile Gefühl

Chemnitz - Nach dem hart erkämpften 3:1-Heimsieg gegen Tennis Borussia Berlin genoss der Chemnitzer FC ausgiebig die Ovationen seiner Fans.

Da muss ein Torjäger zur Stelle sein: Kevin Freiberger drückt den Ball zum 1:0 über die Linie.
Da muss ein Torjäger zur Stelle sein: Kevin Freiberger drückt den Ball zum 1:0 über die Linie.  © picture point/Sven Sonntag

Fast 3000 Zuschauer waren zum Auftakt am Freitagabend ins Stadion an der Gellertstraße geströmt.

"Ein geiles Gefühl. Nach dieser Stimmung haben wir uns lange, lange Zeit gesehnt. Die Fans tragen uns, wenn wir sie brauchen", verriet Kevin Freiberger (32).

Der Angreifer hatte in der 11. Minute mit seinem Abstaubertor für die frühe Führung gesorgt. Auch an den beiden späten Treffern war der 32-Jährige maßgeblich beteiligt. In der 83. Minute ließ TeBe-Schlussmann Jens Fikisi den Freiberger-Schuss prallen.

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Kilian Pagliuca staubte erfolgreich ab. In der Nachspielzeit bediente Freiberger nach einem Konter mustergültig den mitgelaufenen Okan Kurt (26). Der besorgte den Endstand.

"Das erste Spiel ist immer schwierig. Keiner weiß, wo er steht. Der Gegner kommt zu uns, hat nichts zu verlieren. Das Ausgleichstor war schon ein Tiefschlag. Aber ich hatte immer das Gefühl, dass wir dieses Spiel gewinnen", erklärte Freiberger.

Herrlich! CFC-Coach Daniel Berlinski (35) jubelte mit dem Töchterchen von Kevin Freiberger (32).
Herrlich! CFC-Coach Daniel Berlinski (35) jubelte mit dem Töchterchen von Kevin Freiberger (32).  © picture point/Sven Sonntag

Andis Shala leitete das 2:1 mit spektakulärem Hackentrick auf Freiberger ein

Okan Kurt (26, r.) jubelt nach seinem 3:1-Treffer mit Simon Noah Roscher (l.) und Kevin Freiberger (32).
Okan Kurt (26, r.) jubelt nach seinem 3:1-Treffer mit Simon Noah Roscher (l.) und Kevin Freiberger (32).  © picture point/Sven Sonntag

Das Spiel kippte, als mit Andis Shala (32) ein dritter CFC-Stürmer den Platz betrat. Gegen die totale Offensive der Himmelblauen hatten die bis dahin mutig agierenden Berliner wenig entgegenzusetzen. Shala leitete das 2:1 mit seinem spektakulären Hackentrick auf Freiberger ein. Als der Ball im Netz zappelte, kannte der Jubel vor der Südtribüne keine Grenzen.

"Dieses Duell zeigt unsere Entwicklung, unseren Charakter. Wir wollen die Spiele gewinnen. Das muss als Chemnitzer FC auch unser Anspruch sein", betonte Freiberger.

Die tolle Moral seiner Jungs lobte auch Trainer Daniel Berlinski. "In der ersten Halbzeit waren wir sehr nervös, zum Teil mutlos, haben mit vielen langen Bällen agiert, was nicht unser Spiel ist", analysierte der 35-Jährige: "Nach der Pause haben wir uns klare Torchancen erspielt und verdient gewonnen. In der vergangenen Saison hätten wir solche Spiele verloren."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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