CFC-Coach Glöckner vor Abstiegsduell: "Egal, wie es ausgeht, Fans sollen stolz auf uns sein!"

Chemnitz - Der Chemnitzer FC braucht ein doppeltes Wunder, um den Absturz aus der 3. Liga in die Regionalliga zu verhindern. Kapitän Niklas Hoheneder & Co. müssen ihr Heimspiel gegen Hansa Rostock gewinnen, Waldhof Mannheim den FSV Zwickau besiegen.

Kapitän Niklas Hoheneder (M.), der hier im Duell mit den Bayern-Amateuren per Kopf erfolgreich ist, will mit seinem CFC heute bis zum Umfallen für den Klassenverbleib der Himmelblauen kämpfen.
Kapitän Niklas Hoheneder (M.), der hier im Duell mit den Bayern-Amateuren per Kopf erfolgreich ist, will mit seinem CFC heute bis zum Umfallen für den Klassenverbleib der Himmelblauen kämpfen.  © Picture Point/Gabor Krieg

"In erster Linie müssen wir auf uns schauen und unsere Hausaufgaben erledigen. In Zwickau hat das nicht geklappt. Da war uns der Gegner in Sachen Mentalität, Wille, Einstellung überlegen", sagt Trainer Patrick Glöckner.

Er hofft, dass seine Mannschaft "mit kühlem Kopf und heißem Herz" in den Ostklassiker geht. Fast alle seiner Spieler sind im Falle des Abstiegs vertragslos. Da wird der Abstiegskampf zum persönlichen Existenzkampf.

Dass diese Konstellation den einen oder anderen lähmen kann, hat das Duell in Zwickau gezeigt. Den Willen absprechen will Glöckner seinen Spielern nicht: "Charakterlich ist das eine hervorragende Truppe. Die Jungs sind immer bereit, alles aus sich herauszuholen."

Das müssen sie auch gegen den FC Hansa, für den es in den vergangenen Jahren in Chemnitz wenig zu holen gab - drei Remis, drei Niederlagen. "

Die Mannschaft ist heiß, sie brennt auf Wiedergutmachung. Die Fans, die uns die gesamte Saison über so prima unterstützt haben, sollen nach dem Abpfiff stolz auf uns sein - egal, wie das Spiel ausgeht", verspricht Glöckner einen Kampf bis zum Umfallen seiner Jungs.

CFC-Trainer Glöckner erwartet vollsten Einsatz

CFC-Coach Patrick Glöckner erwartet von seinen Jungs vollen Einsatz beim Abstiegsduell gegen Mannheim.
CFC-Coach Patrick Glöckner erwartet von seinen Jungs vollen Einsatz beim Abstiegsduell gegen Mannheim.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Es ist unser letztes Spiel. Da erwarte ich den letzten Einsatz. Da muss es weh tun. Wir wollen uns komplett zerreißen", ergänzt der Chefcoach. 

Auf 16-Tore-Mann Philipp Hosiner, beim Derby in Zwickau gesperrt, kann er heute wieder bauen. Matti Langer dagegen sah beim FSV die zehnte Gelbe und fehlt.

Die Chemnitzer hoffen nicht nur auf einen Heimsieg, sondern bauen auf die Schützenhilfe aus Mannheim. 

Sportdirektor Armin Causevic: "Ich hoffe, dass sie Sportsmänner genug sind und die Saison sauber zu Ende bringen."

"Ich kann nur an den fairen Sportsgeist appellieren, dass die Mannheimer bis zum Schluss alles reinhauen und nichts herschenken."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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