Chemnitzer FC: Doppelpacker Stagge hofft auf Einsatz

Chemnitz - Hat sich Mittelfeldmann Lukas Stagge (25) mit seinem Doppelpack im Landespokal zurück in die Stammformation des Chemnitzer FC gespielt?

Lukas Stagge (r.) bei seinem Tor zum 1:0 im Landespokal in Thalheim. Mit seinen beiden Treffern hat er ein Empfehlungsschreiben abgegeben.
Lukas Stagge (r.) bei seinem Tor zum 1:0 im Landespokal in Thalheim. Mit seinen beiden Treffern hat er ein Empfehlungsschreiben abgegeben.  © Picture Point/Gabor Krieg

Gegen den FC Rot-Weiß Erfurt (0:3) und Energie Cottbus (1:3) schmorte der Sommer-Neuzugang vom FSV Union Fürstenwalde die kompletten 90 Minuten auf der Bank. Zuvor stand er gegen den BFC Dynamo (1:0) und Germania Halberstadt (1:1) jeweils in der Startelf.

"Ich habe eine gute Selbstwahrnehmung. Momentan passt manches noch nicht so im Training. Da muss ich wieder mehr geben, mich noch mehr reinhauen", zeigte sich Stagge selbstkritisch.

Beim 4:0 gegen den SV Tanne Thalheim konnte er mit zwei Treffern auf sich aufmerksam machen. Nach einer reichlichen Viertelstunde stand er frei vor Schlussmann Stefan Berger und lupfte den Ball ins Tor. Nach dem Seitenwechsel sorgte er mit einem platzierten Flachschuss für das zwischenzeitliche 3:0.

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Nach dem Einzug ins Achtelfinale fand Stagge nicht nur lobende Worte: "In der ersten Halbzeit müssen wir uns viel mehr bewegen, ruhiger den Ball laufen lassen und unsere Angriffe mit mehr Tempo vortragen. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, wie gut wir kombinieren können. Das müssen wir möglichst über die kompletten 90 Minuten auf den Platz bringen."

Ob das gelingt, wird sich am Sonnabend im Punktspiel gegen die BSG Chemie Leipzig zeigen. Nach drei sieglosen Auftritten brennen die Himmelblauen vor heimischer Kulisse auf Wiedergutmachung. "Der eine oder andere hat gezeigt, dass wir auf ihn zählen können, wenn wir ihn brauchen", sagte Trainer Christian Tiffert in Thalheim.

Stagge dürfte zu diesem Spielerkreis gehören. Der 25-Jährige hat aus dem Duell mit dem Siebtligisten neues Selbstvertrauen gezogen: "Dass ich nach zwei Spielen, wo ich auf der Bank saß, zwei Tore schießen konnte, war gut - für mich persönlich, aber auch für die Mannschaft."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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