CFC: Drei Spiele Sperre für Campulka! Hält Jakubov auch gegen Chemie die Null?

Chemnitz - Auf zum (vorerst) letzten Gefecht! Mit dem Spiel beim Tabellendritten BSG Chemie Leipzig verabschiedet sich der Chemnitzer FC am heutigen Sonntag  in die (vorerst) vierwöchige Corona-Pause.

Tim Campulka (l.) wurde für drei Spiele gesperrt und fehlt deshalb gegen Chemie Leipzig.
Tim Campulka (l.) wurde für drei Spiele gesperrt und fehlt deshalb gegen Chemie Leipzig.  © Picture Point/Gabor Krieg

Nach zwei 3:0-Siegen in Folge soll in Leutzsch erneut etwas Zählbares her. Trainer Daniel Berlinski weiß aber, dass die Aufgabe bei den Chemikern um ein Vielfaches schwieriger werden wird als zuletzt gegen den FSV Luckenwalde und beim Bischofswerdaer FV 08. 

"Wir stellen uns auf einen starken Gegner ein. Die Leipziger stehen zu Recht dort oben", erklärt der 34-Jährige.

Was in den kommenden vier Wochen auf die Himmelblauen zukommt, ob sie weiter trainieren oder komplett pausieren müssen, ist derzeit noch ungewiss. 

"Mein Fokus liegt auf dem Spiel in Leipzig", sagt Berlinski. Was danach kommt, entscheidet sich ohnehin nicht in Chemnitz.

Christian Bickel, der am Mittwochabend in Bautzen erkältet pausieren musste, kehrte am Freitag ins Training zurück und ist heute eine ernsthafte Option für die Startelf.

Tobias Müller kränkelt dagegen noch, dürfte ausfallen. Ebenso fehlt zum zweiten Mal Tim Campukla. 

CFC-Torhüter Jakub Jakubov (r.), hier im Spiel gegen Hertha II. bei einer Parade, will seinen Kasten auch heute bei Chemie Leipzig sauberhalten.
CFC-Torhüter Jakub Jakubov (r.), hier im Spiel gegen Hertha II. bei einer Parade, will seinen Kasten auch heute bei Chemie Leipzig sauberhalten.  © Picture Point/Gabor Krieg

CFC-Keeper Jakub Jakubov will "hart und konzentriert" gegen Chemie Leipzig arbeiten

CFC-Coach Daniel Berlinski.
CFC-Coach Daniel Berlinski.  © picture point/Sven Sonntag

Der spielstarke Innenverteidiger bekam für seinen Platzverweis vom NOFV-Sportgericht drei Spiele Sperre aufgebrummt. Diese Strafe ist aus Sicht der Chemnitzer zu heftig, sie werden gegen das Urteil Berufung einlegen.

Der Abwehrriegel hielt gegen Bischofswerda auch ohne Campulka. Und so stand zum zweiten Mal in Folge und zum dritten Mal in dieser Saison hinten die Null.

"Natürlich freut mich das als Torhüter ganz besonders", meinte Schlussmann Jakub Jakubov, der sich gegen Schiebock nur ein einziges Mal lang machen und den Ball abwehren musste.

"Offensiv hat Chemie mehr Qualität als die letzten beiden Kontrahenten. Da kommt eine andere Wucht auf uns zu", weiß Berlinski. Jakubov bleibt mit seiner ganzen Erfahrung dennoch gelassen. 

"Wir müssen wieder so hart und konzentriert arbeiten wie in den ersten beiden Partien der Englischen Woche. Dann werden wir erneut erfolgreich sein", betont der 31-Jährige, der zum 167. Mal in der Regionalliga Nordost zwischen den Pfosten des Chemnitzer Kastens steht.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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