Gesperrter CFC-Coach Glöckner bläst zum Angriff: "Spielen auf Sieg!"

Chemnitz - Der Chemnitzer FC bläst zum Angriff! Und er kennt keine Furcht vor großen Namen. "Wir haben gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können und sind zu 100 Prozent von dem überzeugt, was wir tun", betonte Trainer Patrick Glöckner vor dem Duell mit Eintracht Braunschweig.

CFC-Trainer Patrick Glöckner muss das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Braunschweig heute von der Tribüne aus verfolgen.
CFC-Trainer Patrick Glöckner muss das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Braunschweig heute von der Tribüne aus verfolgen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Mit einer beeindruckenden Serie von fünf Siegen und zwei Remis hat sich der Traditionsverein seit dem Re-Start nach oben gearbeitet. 

Nach dem 1:0 gegen Münster grüßt das Team von Trainer Marco Antwerpen von Platz zwei der Drittliga-Tabelle.

Das ändert nichts daran, dass die Himmelblauen ihr vorletztes Saison-Heimspiel gewinnen und den Nichtabstiegsplatz zementieren wollen. 

"Wir spielen auf Sieg. Das ist immer unser Ziel", kündigte Glöckner an.

Der Chefcoach muss nach seiner Gelb-Roten Karte in Würzburg am Dienstagabend auf der Tribüne Platz nehmen. In Zeiten der Geisterspiele ist das Innenraumverbot kein allzu großer Nachteil. 

Des Trainers Anweisungen dürften die Spieler in einem leeren Stadion auch vom Oberrang gut hören.

CFC-Trainer Glöckner: "Müssen von der ersten Sekunde hellwach sein"

Sören Reddemann kehrt nach seiner Sperre ins Team der Himmelblauen zurück.
Sören Reddemann kehrt nach seiner Sperre ins Team der Himmelblauen zurück.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

In der Hinrunde kassierte der CFC eine schmerzhafte 1:2-Niederlage. 120 Sekunden reichten der Eintracht, um ein Spiel zu drehen, das die Glöckner-Elf sicher im Griff hatte.

Das sollte kein zweites Mal passieren. "Braunschweig setzt gute Konter. Da müssen wir stabil stehen und von der ersten Sekunde weg hellwach sein", fordert Glöckner.

Personell sieht es wieder deutlich besser aus als am Freitagabend beim 0:3 in Würzburg. Sören Reddemann und Tobias Müller kehren nach Gelbsperren zurück. 

"Tobias ist mit seiner Mentalität und Laufleistung extrem wichtig. Sören ist mit Niklas Hoheneder sehr gut eingespielt", sagte Glöckner.

Im Angriff setzt er auf die Torgefährlichkeit und Unberechenbarkeit von Philipp Hosiner. 

Der Österreicher, der seit dem Re-Start stets leer ausging, bekam in Würzburg eine Pause. Platzt jetzt der Knoten?

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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