CFC ist nur Mittelmaß! So schlagen sich die anderen drei Drittliga-Absteiger

Chemnitz - Den direkten Wiederaufstieg hat man beim Chemnitzer FC bereits abgeschrieben. Zu mager die Ausbeute in den ersten 13 Spielen: 17 Punkte, Platz neun. Spitzenreiter Viktoria Berlin hat 16 Zähler mehr verbucht, und das bei zwei Spielen weniger!

Der CFC stolpert in der Saison noch zu oft - wie hier Nils Köhler (r.) gegen Chemiker Tomas Petracek.
Der CFC stolpert in der Saison noch zu oft - wie hier Nils Köhler (r.) gegen Chemiker Tomas Petracek.  © Picture Point/Gabor Krieg

Doch wie schlagen sich die anderen drei Drittliga-Absteiger? Für den FC Carl Zeiss Jena, wie der CFC in der Nordost-Staffel gelandet, ist die Situation mit 21 Punkten aus zwölf Spielen etwas besser als in Chemnitz. Großer Vorteil der Thüringer: Sie treten noch zwei Mal gegen Viktoria an, können in den direkten Duellen den Vorsprung der Berliner schmelzen lassen.

Gut im Rennen liegt der ehemalige Drittliga-Dino SC Preußen Münster, der in der stark besetzten West-Staffel mit 30 Zählern acht Punkte hinter Spitzenreiter RW Essen rangiert. Die Preußen konnten im Sommer nicht nur ihren Trainer Sascha Hildmann (48), sondern auch einige Leistungsträger halten.

Zudem hatte Münster im Sommer drei Wochen mehr Vorbereitungszeit als Chemnitz und Jena. Beide Vereine mussten sechs Wochen nach dem Abstieg bereits in der 4. Liga um Punkte kämpfen.

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Beim vierten Absteiger, der SG Sonnenhof Großaspach, läuten schon wieder die Alarmglocken. Elf Punkte aus zehn Spielen - das hatten sich Trainerfuchs Hans-Jürgen Boysen (63) und Routinier Sandro Sirigu (32), der im Sommer vom einen (CFC) zum anderen Absteiger gewechselt war, anders vorgestellt.

Routinier Sandro Sirigu wechselte im Sommer vom CFC nach Großaspach.
Routinier Sandro Sirigu wechselte im Sommer vom CFC nach Großaspach.  © Picture Point/Gabor Krieg

Während die Himmelblauen und Jena bis voraussichtlich 24. Januar in der Winterpause sind, legt die SGS in der Südwest-Staffel in einer Woche wieder los.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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