CFC mit Ostderby an den Kernbergen: Vorsicht vor diesem Ex-Chemnitzer!

Chemnitz - Im Juli stiegen der Chemnitzer FC und der FC Carl Zeiss Jena gemeinsam aus der 3. Liga in die Regionalliga Nordost ab. Danach trennten sich die Wege. 

Damals noch ein Zweikampf in der 3. Liga: Der Chemnitzer Tobias Müller (l.) und Jenas Eroll Zejnullahu im Duell.
Damals noch ein Zweikampf in der 3. Liga: Der Chemnitzer Tobias Müller (l.) und Jenas Eroll Zejnullahu im Duell.  © Picture Point / Gabor Krieg

Jena spielt nach anfänglichen Schwierigkeiten oben mit, während die Himmelblauen noch schlingern und um Anschluss bemüht sind. Nun steigt das Ostderby.

Die Voraussetzungen waren auch gänzlich verschieden. An den Kernbergen konnte bereits Mitte Juni nach dem 32. Spieltag definitiv für die 4. Liga geplant werden. 

An der Gellertstraße wurde bis zum Abpfiff der letzten Partie Anfang Juli gegen den FC Hansa Rostock auf den Verbleib gehofft - vergeblich.

Während beim FCC frühzeitig Planungssicherheit herrschte, musste der CFC binnen sechs Wochen einen neuen Kader aus dem Boden stampfen und gleichzeitig nach dem Abgang von Patrick Glöckner mit Daniel Berlinski einen neuen Cheftrainer finden.

Der 34-Jährige holte gleich zu Beginn den Sachsenpokal. 

Dem Erfolgserlebnis folgte ein mittelprächtiger Liga-Start mit je zwei Siegen und Remis bei vier Pleiten, weshalb durchaus kritische Stimmen aufkamen.

Ex-CFCer Maximilian Oesterhelweg kommt bei Carl Zeiss Jena auf sieben Scorerpunkte in acht Spielen

Der Ex-Chemnitzer Maximilian Oesterhelweg, seit einem Nasenbeinbruch mit Maske aktiv, ist derzeit der gefährlichste Jenaer, erzielte schon vier Treffer.
Der Ex-Chemnitzer Maximilian Oesterhelweg, seit einem Nasenbeinbruch mit Maske aktiv, ist derzeit der gefährlichste Jenaer, erzielte schon vier Treffer.  © picture point/Sven Sonntag

Dann kam das Spiel gegen den Berliner AK. 0:2 zur Pause, Chemnitz gefühlt am Boden. Was folgte, war eine Trotzreaktion. 

Der BAK wurde im zweiten Durchgang mit vier Toren abgebügelt (4:2), danach im Sachsenpokal bei Grimma 5:1 gewonnen. Außerdem wurde mit Andis Shala endlich der Angriff adäquat verstärkt.

Dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, auch nicht im Jenaer "Paradies", wäre nur allzu verständlich.

"Jena hat eine sehr kompakte Mannschaft, die wenige Chancen zulässt und andererseits selbst wenige kreiert. Dafür sind sie aber enorm effektiv. Es kommt ein sehr starker Gegner auf uns zu", weiß Berlinski.

Carl Zeiss kassierte in acht Spielen nur sieben Tore, erzielte gleichzeitig aber 16 Tore. 

Bester Akteur mit vier Treffern und drei Vorlagen in acht Einsätzen ist ausgerechnet ein Ex-Chemnitzer - Maximilian Oesterhelweg!

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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