Stagge und Ulrich sorgen beim SV Lichtenberg 47 für den zweiten CFC-Sieg in Folge!

Chemnitz - Glücklicher Dreier für den Chemnitzer FC! Die Mannschaft von Trainer Christian Tiffert feierte am Sonnabend beim SV Lichtenberg 47 einen knappen 2:0-Erfolg. Der zweite Sieg in Folge hing bis in die Nachspielzeit hinein am seidenen Faden.

Freude beim CFC! Die Chemnitzer bejubeln das 1:0 durch Lukas Stagge (r.).
Freude beim CFC! Die Chemnitzer bejubeln das 1:0 durch Lukas Stagge (r.).  © Fokus Fischerwiese

Vor 830 Zuschauern ging die Anfangsphase klar an die Gäste. Max Roscher setzte sich in der 7. Minute auf der linken Seite gegen drei Berliner Spieler durch. Seine Flanke in den Rückraum konnte Sebastian Reiniger klären.

Aus einer ähnlichen Situation heraus gingen die Chemnitzer in Führung. Dieses Mal war es Furkan Kircicek, der auf der linken Außenbahn viel Raum hatte. Nach einem Doppelpass mit Felix Brügmann behielt Kircicek die Übersicht, bediente von der Grundlinie den einlaufenden Lukas Stagge. Der hatte keine Probleme, aus Nahdistanz zu vollenden.

Für Stagge, der im Sommer von Union Fürstenwalde gekommen war, war es bereits der dritte Treffer für den CFC. In der Vorwoche hatte er beim 2:0 gegen Luckenwalde ebenfalls die Führung besorgt.

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Nach dem Rückstand investierte Lichtenberg 47, das zuletzt beim 0:6 gegen den Berliner AK 07 arg unter die Räder gekommen war, deutlich mehr in das Offensivspiel.

Der Ball von Christian Gawe bereitete Jakub Jakubov im Kasten der Sachsen keine Probleme (31. Minute).

Zwei Minuten später zog Hannes Graf ab - erneut war der Schlussmann auf dem Posten.

Mannschaftsaufstellung des Chemnitzer FC gegen den SV Lichtenberg 47

Chemnitzer FC schießt in der Nachspielzeit das erlösende 2:0 gegen den SV Lichtenberg 47

CFC-Torjäger Felix Brügmann (r.) kann sich im Zweikampf behaupten.
CFC-Torjäger Felix Brügmann (r.) kann sich im Zweikampf behaupten.  © Fokus Fischerwiese

Kurz vor der Halbzeitpause hätte die Tiffert-Elf auf 2:0 stellen können. Wieder war es Kircicek, der sich auf links gut durchsetzen konnte und auf Stagge ablegte. SVL-Torwart Niklas Wollert riskierte Kopf und Kragen und verhinderte den Einschlag.

Nach dem Seitenwechsel prüfte Chris Löwe Keeper Wollert mit einem direkten Freistoß-Geschoss aus reichlich 30 Metern (50.). Auf der Gegenseite verzog Gawe denkbar knapp.

Nach knapp einer Stunde Spielzeit hatten die Lichtenberger Anhänger den Torschrei schon auf den Lippen. Der freigespielte Graf umkurvte Jakubov und wollte ins leere Tor einschieben. Kapitän Robert Zickert kam angerauscht, grätschte den Ball von der Linie und verhinderte den Ausgleich.

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Roscher hatte in der 72. Minute die Vorentscheidung auf dem Fuß, platzierte den Ball jedoch knapp neben dem rechten Pfosten.

Anschließend brannte es erneut lichterloh vor dem Jakubov-Gehäuse. Zweimal reagierte der Tscheche mit starken Reflexen (77.). Dann war es Löwe, der den Ball von der Linie schlug (78.).

In der Nachspielzeit sorgte der eingewechselte Michel Ulrich per Abstauber für das erlösende 2:0.

Titelfoto: Fokus Fischerwiese

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