CFC-Torjäger Hosiner saß erstmals draußen! Glöckner: "Er hat eine Pause benötigt!"

Chemnitz - Zwei Siege, fünf Niederlagen und magere drei Tore in sieben Partien - die CFC-Bilanz seit dem Re-Start ist ernüchternd. Der erfrischende Offensiv-Fußball, mit dem die Elf von Trainer Patrick Glöckner vor der Corona-Krise begeistert hatte - wie weggeblasen!

Philipp Hosiner am Boden, der Österreicher muss neue Kraft tanken. Beim 0:3 in Würzburg wurde der CFC-Torjäger deshalb geschont, saß die komplette Zeit draußen. Am Dienstag im Heimspiel gegen Braunschweig wird er wieder am Ball sein.
Philipp Hosiner am Boden, der Österreicher muss neue Kraft tanken. Beim 0:3 in Würzburg wurde der CFC-Torjäger deshalb geschont, saß die komplette Zeit draußen. Am Dienstag im Heimspiel gegen Braunschweig wird er wieder am Ball sein.  © imago images/Jan Hübner

Dass die Leichtigkeit und der Spielwitz in den verbleibenden vier Partien zurückkommen, ist kaum zu erwarten. Der Druck steigt, und die Beine werden schwerer. 

Im finalen Abschnitt der Saison kann es für die Chemnitzer nur noch darum gehen, die Konzentration zu schärfen und die letzten Kräfte zu mobilisieren, um die notwendigen Zähler für den Klassenerhalt einzufahren.

Am Dienstag kommt der Tabellenzweite Eintracht Braunschweig an die Gellertstraße. Der ist seit dem Re-Start ungeschlagen und hat mit fünf Siegen und zwei Remis eine beeindruckende Bilanz.

Durch seinen Platzverweis fällt Lennard Maloney für dieses Heimspiel aus. Sören Reddemann kehrt wieder in die Abwehrkette zurück. 

Dass dessen Stellvertreter in Würzburg, Clemens Schoppenhauer, erneut in der Startelf steht, ist nicht zu erwarten. Der Innenverteidiger erwischte bei seinem Ex-Verein Würzburg einen rabenschwarzen Tag. 

Exemplarisch für Schoppenhauers schwache Leistung war der Querpass am eigenen Strafraum zu Maximilian Breunig. Der hatte freie Bahn und markierte den 3:0-Endstand.

CFC-Stürmer Philipp Hosiner saß erstmals 90 Minuten auf der Bank

Gegen Braunschweig wieder gesetzt sein dürfte Philipp Hosiner. Der 16-fache Saison-Torschütze erlebte in Würzburg ein Novum: Erstmals saß er die kompletten 90 Minuten draußen.

Dabei hatte Glöckner nach dem Münster-Heimspiel noch betont: "Hosi ist unser erfahrenster, treffsicherster Spieler. Wenn er sein Okay gibt, dann ist er bei mir gesetzt. Ihm das Vertrauen zu entziehen, wäre ein großer Fehler."

Drei Tage später saß der Stürmer auf der Bank. "Die Intensität ist extrem hoch. Die Jungs müssen ein Stück weit geschont werden", erklärte Glöckner: "Bei Hosi ist es so, dass er jetzt mal eine Pause benötigt, damit er uns in den nächsten Spielen wieder mit 100 Prozent zur Verfügung steht."

Denn auch Glöckner weiß: Hält Hosiners Torflaute an, wird der Abstieg kaum zu verhindern sein.

Titelfoto: imago images/Jan Hübner

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