CFC-Mittelfeldmann Müller: Corona macht ihm einen Strich durch die Rechnung!

Chemnitz - Verwaiste Trainingsplätze im Chemnitzer Sportforum - daran wird sich auch in dieser Woche nichts ändern. Die CFC-Kicker sitzen daheim, halten sich fit, so gut das in den eigenen Wänden eben geht.

Tobias Müller (M.) in Dreikampf mit den Lauterern Simon Skarlatidis (l.) und Florian Pick. 
Tobias Müller (M.) in Dreikampf mit den Lauterern Simon Skarlatidis (l.) und Florian Pick.  © Picture Point/Gabor Krieg

Zurück auf das satte Grün wollte auch Tobias Müller. Nach seiner Leisten-Operation Mitte Januar hatte der CFC-Mittelfeldmann für diese Woche die Rückkehr ins Mannschaftstraining geplant. Corona machte ihm einen Strich durch die Rechnung!

"Ich hätte gern wieder mit den Jungs auf dem Trainingsplatz gestanden. Aber letztlich geht es mir nicht anders als allen anderen Fußballern in Deutschland und Europa. Ich halte mich mit individuellem Training fit", erklärt der 26-Jährige.

Müller ist ein wichtiger Eckpfeiler im Team von Trainer Patrick Glöckner. Im Herbst plagte sich der Routinier (25 Zweitliga-, 62 Drittligaspiele) mit Problemen an den Adduktoren herum. Am 21. Dezember, beim 3:4 in Mannheim, wagte er das Comeback und musste nach 25 Minuten verletzt raus. Später diagnostizierten die Ärzte einen Leistenbruch.

Den Kontakt zu seinen Teamkollegen hat er während der Reha nie abreißen lassen, und daran hat sich in Zeiten von Corona nichts geändert. 

"Treffen geht aktuell nicht. Glücklicherweise hat man heutzutage andere Möglichkeiten: Videotelefonie, Onlinespiele, etc. Wir halten zusammen, so gut es geht."

CFC-Spieler Müller will nun sein Fernstudium voran bringen

Müller hat außerdem bereits vor einiger Zeit begonnen, an der Karriere danach zu arbeiten. "Ich studiere Sportbusiness/Management. Das Fernstudium kann ich jetzt etwas mehr vorantreiben als sonst während einer Saison", erklärt der gebürtige Oberlausitzer.

Vor Mai wird in der 3. Liga kein Ball mehr rollen. "Gefühlt ist das eine Ewigkeit", gesteht Müller. Der verletzungsbedingt in dieser Saison nur 14 Mal zum Einsatz kam. Ob sich diese Zahl erhöht, weiß momentan keiner. 

Müller: "Bis Mai - das ist noch einiges an Zeit. Entscheidend ist aber erst einmal, dass es den Menschen gut geht und sich der Virus nicht weiter verbreitet." 

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Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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