Trainer Berlinski über sein turbulentes CFC-Halbjahr: "Unheimlich viel passiert!"

Chemnitz - Das Jahr 2020 geht in wenigen Stunden zu Ende. Für CFC-Trainer Daniel Berlinski (34) war es vor allem in den vergangenen sechs, sieben Monaten eine sehr turbulente und spannende Zeit.

Seit 20. Juli ist Daniel Berlinski beim Chemnitzer FC als Trainer im Amt, durchlebte mit den Himmelblauen seitdem gute und auch schlechte Zeiten.
Seit 20. Juli ist Daniel Berlinski beim Chemnitzer FC als Trainer im Amt, durchlebte mit den Himmelblauen seitdem gute und auch schlechte Zeiten.  © Harry Härtel

"Es ist unheimlich viel passiert", meint der 34-Jährige, der am 20. Juli als neuer Trainer der Himmelblauen vorgestellt worden war. "Zwischen der Vertragsunterschrift und dem Trainingsauftakt lagen nur wenige Stunden. Die meisten Spieler waren neu, der Kader musste komplettiert werden", erinnert er sich an den vergangenen Sommer.

19 Tage blieben ihm bis zum ersten Pflichtspiel - dem Halbfinale im Landespokal. "Keine einfache Situation - nicht nur für mich, sondern für die gesamte Mannschaft, die neu zusammengestellt war und sich in kürzester Zeit finden musste", so Berlinski.

Die Pokalhürde beim FC International Leipzig (3:0) meisterte sein Team souverän. Auch im Finale drei Wochen später wurde der CFC seiner Favoritenrolle gerecht - 2:1 gegen Eilenburg.

"Diese beiden Siege waren keine Selbstverständlichkeit. Wie schwer sich Favoriten im Pokal tun können, haben wir dann im DFB-Pokal gesehen", betont der Trainer. Gegen die TSG Hoffenheim schied der Drittliga-Absteiger denkbar unglücklich im Elfmeterschießen aus.

CFC-Coach Berlinski: "Haben fünf, sechs Punkte zu wenig auf dem Konto"

CFC-Trainer Berlinski will stärker und gefestigter in das neue Jahr starten.
CFC-Trainer Berlinski will stärker und gefestigter in das neue Jahr starten.  © Picture Point/Gabor Krieg

An die spiel- und kampfstarke Leistung gegen den Bundesligisten kamen die Chemnitzer im Ligaalltag nur selten heran. In 13 Spielen gelangen fünf Siege, sechs Mal ging die Berlinski-Elf als Verlierer vom Platz.

"Wir hatten gute und schlechte Phasen, das ist völlig normal in einem Entwicklungsprozess", erklärt der Chefcoach: "Wichtig war, dass die Jungs die Rückschläge gut verkraftet und ordentlich weitergearbeitet haben. Vor der Corona-Pause war die Mannschaft in ihren Leistungen schon deutlich stabiler. Aber wir haben fünf, sechs Punkte zu wenig auf dem Konto."

Berlinski sieht sein Team stärker und gefestigter als im Juli/August. Er ist sich sicher, dass der CFC 2021 eine bessere Rolle spielen wird: "Wir wollen den maximalen Erfolg!"

Nicht nur in der Liga, auch im Landespokal. 15 Mal stand der CFC im Finale, elf Mal holte er den Pott. Folgt 2021 Pokalsieg Nummer zwölf?

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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