CFC-Coach Glöckner nach Abstieg: "Einer meiner traurigsten Tage!"

Chemnitz - Der Akku war leer. Die Power der vergangenen Wochen wie weggeblasen. "Das ist einer meiner traurigsten Tage, die ich im Fußball erlebt habe", gestand CFC-Trainer Patrick Glöckner mit stockender Stimme.

Patrick Glöckner tröstete nach dem Spiel den enttäuschten Pascal Itter. Aber auch beim Trainer ist nach dem Abstieg der Akku leer.
Patrick Glöckner tröstete nach dem Spiel den enttäuschten Pascal Itter. Aber auch beim Trainer ist nach dem Abstieg der Akku leer.  © imago images/Kruczynski

Über das willensstarke 4:2 seiner Elf gegen Rostock und den Dreierpack von Torjäger Philipp Hosiner wollte er nicht viele Worte verlieren. 

Dem 43-Jährigen war es wichtig, eine andere Botschaft nach draußen zu senden.

"Wir haben alles getan, was in unserer Macht steht, um die Klasse zu halten. Wir haben Tag und Nacht gearbeitet, alles investiert, nach bestem Wissen und Gewissen. Der Verein, die Fans, die Mannschaft - sie alle haben wirklich Großes geleistet", betonte Glöckner und ergänzte: "Ich will einfach nur, dass die Leute draußen wissen, dass wir alle zusammen alles gegeben haben, was in uns gesteckt hat. Mehr war einfach nicht drin. Und dann steigst du wegen zwei Toren ab, was wirklich extrem bitter ist."

Den Hauptgrund für den direkten Wiederabstieg sieht Glöckner in der wochenlangen Corona-Pause. 

"Du hast eine Pandemie-Phase, mit der keiner rechnen konnte. Plötzlich kannst du keine Abläufe mehr trainieren, und es wird schwer, die Jungs immer wieder auf 100 Prozent zu bekommen. Dann fallen dir wichtige Spieler aus wie Philipp Hosiner durch Quarantäne oder Daniel Bohl durch Verletzung. Es kam einfach alles zusammen, und es war nicht mehr richtig zu steuern."

Trotz großer Enttäuschung schickte Glöckner ein dickes Lob an seine Mannschaft: "Was die Jungs abgerufen haben, war immer vorbildlich. Man hat gegen Rostock wieder gesehen, was sie können. Ich bin unglaublich stolz auf diese geile Truppe, die sich erhobenen Hauptes verabschiedet hat, die dafür gesorgt hat, dass die Fans noch einmal vier Mal jubeln konnten."

Titelfoto: imago images/Kruczynski

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