CFC-Trainer Glöckner: "Wir dürfen nicht egoistisch sein!"

Chemnitz - Den Trainingsbetrieb im gesamten Nachwuchsbereich hat der CFC bereits seit Sonnabend eingestellt. Auch bei den Drittliga-Profis ruht der Ball!

CFC-Trainer Patrick Glöckner trainierte die Himmelblauen am Freitagvormittag vorerst ein letztes Mal.
CFC-Trainer Patrick Glöckner trainierte die Himmelblauen am Freitagvormittag vorerst ein letztes Mal.  © Picture Point / Gabor Krieg

Das bleibt bis mindestens Dienstagnachmittag so. Dann will sich CFC-Trainer Patrick Glöckner das erste Mal wieder mit seiner Mannschaft treffen.

Am Freitagvormittag trainierte der Drittligist ein letztes Mal gemeinsam im Sportforum. 

Glöckner: "Es war die fünfte Einheit innerhalb von drei Tagen. Wir haben das Pensum nochmals kräftig erhöht, viel im Kraft- und Konditionsbereich gearbeitet und die Jungs auf einen anderen Leistungsstand gebracht. Das ist bei der zu erwartenden Anzahl von englischen Wochen später nicht mehr möglich."

Auf die Ausgabe von individuellen Trainingsplänen hat der Fußball-Lehrer verzichtet: "Die Jungs sind in den vergangenen Tagen an ihre Grenzen gekommen. Jetzt sollen sich erst einmal erholen."

Die meisten Spieler dürften es so gemacht haben wie Winter-Neuzugang Florian Krebs. Der 21-Jährige fuhr über das Wochenende ins heimatliche Berlin und trainierte mit einem Personalcoach weiter.

Glöckner bleibt trotz Corona-Krise und ihren Folgen auf das gesellschaftliche Leben positiv. "Lockerheit und Spaß an der Arbeit dürfen nicht verloren gehen. Das ist das Wichtigste in jedem Beruf", betont der 43-Jährige: "Wir hatten in der Liga einen guten Lauf. Aber wir dürfen nicht egoistisch sein. Jetzt zählen erst einmal die Entscheidungen, die für die Bevölkerung gut und wichtig sind."

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