"Herzenssache": CFC-Trainer Glöckner offen für Gehaltsverzicht

Chemnitz – Trainer Patrick Glöckner (43) von Fußball-Drittligist Chemnitzer FC zeigt sich angesichts der Coronavirus-Krise offen für einen Gehaltsverzicht.

CFC-Trainer Patrick Glöckner (43) spricht sich für einen Gehaltsverzicht aus, allerdings nur auf beschränkte Zeit (Archivbild).
CFC-Trainer Patrick Glöckner (43) spricht sich für einen Gehaltsverzicht aus, allerdings nur auf beschränkte Zeit (Archivbild).  © Picture Point / Gabor Krieg

"Natürlich, das ist doch selbstverständlich. Der Verein hat uns viel gegeben, wenn wir jetzt etwas zurückgeben können, sollte das für jeden eine Herzenssache sein", sagte Glöckner am Donnerstag im MDR. Der 43-Jährige betonte allerdings auch, dass "ein Gehaltsverzicht keine Dauerlösung sein kann".

Die CFC-Vorstandsvorsitzende Romy Polster hatte in einem Interview der "Freien Presse" neben der bereits angezeigten Kurzarbeit einen Gehaltsverzicht von Spielern und dem Trainerteam als weitere Option ins Spiel gebracht. 

Laut MDR sollen in der kommenden Woche bei einer Telefonkonferenz weitere Einzelheiten besprochen werden. "Das Trainergehalt wird nicht reichen, um den Verein zu retten. Da müssen alle an einem Strang ziehen", sagte Glöckner.

Der Trainer der Sachsen hofft, dass die Saison in der 3. Liga zu Ende gespielt werden kann. 

"Ich will meinem Job nachgehen, die Jungs wollen den Wettkampf haben. Ob als Geisterspiele oder mit Fans ist da zweitrangig, wichtig ist, dass es sportlich durchgezogen wird", äußerte Glöckner.

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Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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