CFC-Coach Glöckner: "Machen das Beste daraus!" Trainingsstart am "Tag der Arbeit"?

Chemnitz - Geht am "Tag der Arbeit" die Arbeit wieder los? Bekommt die 3. Liga am Donnerstag beim Zusammentreffen der Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt grünes Licht für die Fortsetzung der Saison, könnte ab 1. Mai beim CFC der Ball wieder rollen.

CFC-Coach Patrick Glöckner will seine Spieler so schnell wie möglich wieder um sich scharren.
CFC-Coach Patrick Glöckner will seine Spieler so schnell wie möglich wieder um sich scharren.  © Picture Point/Roger Petzsche

Die Genehmigung, dass im Sportforum trainiert werden darf, liegt den Himmelblauen vor. Aktuell befindet sich die Mannschaft in Kurzarbeit. 

"Die können wir kurzfristig beenden, wenn klar ist, dass in der Liga wieder gespielt wird", sagt die Vorstandsvorsitzende Romy Polster.

Lieber gestern als heute würde Patrick Glöckner seine Mannschaft um sich scharen. "Jeder Trainingstag zählt", betont der Chefcoach, der den CFC seit Ende September 2019 betreut und von 18 Spielen nur vier verloren hat.

Aktuell steht der Aufsteiger auf einem Nichtabstiegsplatz. Den guten Lauf, der durch die Corona-Pandemie ein abruptes Ende fand, würde Glöcker mit seiner Elf ab Mitte Mai gern fortsetzen. 

Ob das gelingt, hängt von vielen Faktoren ab.

16 Tage um den CFC wettkampffähig zu machen

Würde die 3. Liga am 16. Mai tatsächlich starten und der CFC morgen mit dem Training beginnen, blieben dem Fußball-Lehrer gerade einmal 16 Tage, um sein Team auf Wettkampfniveau zu bringen.

"Die ersten drei Tage brauchen die Spieler, um sich an die höheren Belastungen zu gewöhnen. Von der Muskulatur und vom Herz-Kreislauf-System müssen sie erst einmal wieder reinkommen. Drei Tage vor einem Punktspiel musst du komplett runterfahren. Da sind schon mal sechs Tage weg", erklärt Glöckner.

Nicht die einzige Unwägbarkeit. Sollten die restlichen elf Punktspiele bis zum 21. Juni durchgedrückt werden, geht es von einer englischen Woche in die nächste. Damit steigt das Verletzungsrisiko. Erst recht, wenn die Vorbereitung zu knapp bemessen wird.

Am 13. März haben die Himmelblauen das letzte Mal gemeinsam trainiert. Sieben Wochen sind seitdem vergangen. Jene elf Teams, die schon wieder im Training sind, sieht Glöckner im Vorteil. Bewerten will er das nicht.

"Letztlich muss das jeder Verein für sich selbst verantworten. Wir beim CFC nehmen die Situation so an, wie sie ist, und machen das Beste daraus." Bislang ist ihm das stets erfolgreich gelungen.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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