CFC-Trainer Berlinski nach Babelsberg-Match: "Sehr bitter und schade"

Chemnitz - Mit einem Zähler im Gepäck trat der Chemnitzer FC am Mittwochabend die Heimreise aus Babelsberg an. Was das 2:2 letztlich wert ist, wird sich zeigen. In der noch jungen Saison reicht es für graues Mittelmaß. Und folgende Erkenntnis: Der Club tut sich weiter schwer!

Lukas Wilton (Nummer 7) hat per Kopf zum 1:1 für Babelsberg getroffen. Später glich er erneut aus.
Lukas Wilton (Nummer 7) hat per Kopf zum 1:1 für Babelsberg getroffen. Später glich er erneut aus.  © picture point/Sven Sonntag

Dass eine zweimalige Führung abgegeben wurde, wurmte Coach Daniel Berlinski tags darauf noch immer. "Das ist sehr bitter und schade, auswärts zweimal zu führen und die Punkte herzuschenken."

Christian Bickel (2./60.) belohnte forsch beginnende Gäste zeitig und legte nach dem Seitenwechsel per kunstvollem Freistoß nach. Damit war das Feld bereitet.

Wiederholt zeigte sich aber, was den Himmelblauen abgeht. Kevin Freiberger kann sofort auf 2:0 stellen, lässt die riesige Möglichkeit aber ungenutzt. "Das Tor müssen wir machen", trauert Berlinski der vertanen Gelegenheit hinterher.

Danach kam Babelsberg auf. "Weil wir uns von der Zweikampfstärke etwas einschüchtern ließen", erklärt der CFC-Coach: "Wenn du aber keine Zweikämpfe gewinnst, kannst du auch das Spiel nicht gewinnen!"

Christian Bickel (l.) war mit zwei Treffern der entscheidende Chemnitzer.
Christian Bickel (l.) war mit zwei Treffern der entscheidende Chemnitzer.  © picture point/Sven Sonntag

CFC-Coach Berlinski: "Haben es Babelsberg zu einfach gemacht"

CFC-Trainer Daniel Berlinski war mit dem Endergebnis nicht zufrieden.
CFC-Trainer Daniel Berlinski war mit dem Endergebnis nicht zufrieden.  © picture point/Sven Sonntag

Zudem fehlte dem Chemnitzer Mittelfeld die ordnende Hand. Finale Pässe in die Spitze suchte man vergeblich. Dafür hielt die Abwehr stand.

Niklas Hoheneder legte seinen Kumpel und Ex-CFC-Torjäger Daniel Frahn an die Kette. Außer in der Anfangs- und Schlussphase, als Jakub Jakubov sein ganzes Können unter Beweis stellen musste, hatte der Kapitän der Nulldreier einen schweren Stand.

Doch das allein genügte nicht. Zweimal fehlte nach direkten Freistößen jeweils die Zuordnung, was Lukas Wilton (44./67.) bestrafte. 

"Wie wir die Standardsituationen verteidigt haben... Da haben wir es Babelsberg zu einfach gemacht", pustet Berlinski durch.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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