CFC kassiert gegen eiskalte Chemiker bittere Pleite!

Leipzig - Der Chemnitzer FC geht mit einer Niederlage in die (Winter-)Pause! Nach zwei 3:0-Siegen ging das Spitzenspiel bei der BSG Chemie Leipzig mit 0:2 (0:0) verloren. Innerhalb von sieben Minuten entschieden die Gastgeber nach dem Seitenwechsel das kampfbetonte Duell für sich.

CFC-Torhüter Jakub Jakubov (l.) beobachtet aufmerksam die Aktion von Chemie-Stürmer Stephane Mvibudulu (2.v.r.).
CFC-Torhüter Jakub Jakubov (l.) beobachtet aufmerksam die Aktion von Chemie-Stürmer Stephane Mvibudulu (2.v.r.).  © Picture Point/Gabor Krieg

In der ersten Halbzeit hatten die Chemnitzer alles im Griff. Sie traten selbstbewusst auf, bestimmten das Spielgeschehen. Das Einzige was fehlte, war der zählbare Erfolg.

Die beste Möglichkeit sahen die 999 Zuschauer im Alfred-Kunze-Sportpark in der 20. Minute nach einer scharfen Hereingabe von Linksaußen Paul Milde. Danny Breitfelder kam akrobatisch zum Abschluss. Innenverteidiger Burim Halili klärte auf der Linie.

Höchste Alarmstufe herrschte im Strafraum der Leutzscher nach Milde-Freistößen. In der 6. Minute rauschte Jovan Vidovic mit seinem Kopf knapp an der Kugel vorbei. Zehn Minuten vor dem Pausenpfiff köpfte Breitfelder aus spitzem Winkel ans Außennetz.

Von den Gastgebern kam offensiv wenig. Nach einer halben Stunde hatten sie eine kleine Eckball-Serie, die der CFC gut klärte. Bei einem Zweikampf zwischen Vidovic und Stephane Mvibudulu ging der Leipziger zu Boden. 

Die Fans forderten lautstark einen Strafstoß, die Pfeife von Schiedsrichter Jens Klemm aus Gröditz blieb stumm.

So startete der CFC in das Spiel bei der BSG Chemie Leipzig

Chemnitzer FC setzt konzentrierten Auftritt bei Chemie Leipzig nach dem Seitenwechsel nicht fort

CFC-Kicker Felix Schimmel (l.) im Zweikampf mit Lucas Surek von der BSG Chemie Leipzig.
CFC-Kicker Felix Schimmel (l.) im Zweikampf mit Lucas Surek von der BSG Chemie Leipzig.  © Picture Point/Gabor Krieg

Ihren konzentrierten Auftritt setzen die Himmelblauen nach dem Seitenwechsel nicht fort. Beim Eckball von Lucas Surek (48.) hatten sie noch Glück - Außenpfosten!

Als Fassbender fünf Minuten später frei durch war, verhinderte Torhüter Jakub Jakubov mit einer Klasseparade das 1:0. Das fiel in der 55. Minute. 

Kapitän Niklas Hoheneder verlor an der Strafraumgrenze den Zweikampf mit Florian Kirstein. 

Der Mittelstürmer umkurvte Jakubov und schob aus spitzem Winkel ein.

Chemie führte und legte wenig später nach. Erneut sah die himmelblaue Hintermannschaft nach einem langen Ball nicht gut aus. Der Nutznießer hieß Mvibudulu, der auf 2:0 stellte (62.).

Der Drittliga-Absteiger warf alles nach vorn, drängte auf den Anschlusstreffer. Okan Kurt traf in der Schlussphase die Querlatte. Das wars.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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