CFC zittert sich bei Sechstligist Wilsdruff ins Sachsenpokal-Finale!

Chemnitz - Der Chemnitzer FC steht zum vierten Mal in Folge im Finale des Landespokals! Beim abstiegsbedrohten Sachsenligisten SG Motor Wilsdruff tat sich die Mannschaft von Trainer Christian Tiffert am Dienstagabend über eine Stunde lang schwer.

CFC-Offensivmann Stanley Keller (l.), hier im Zweikampf mit Wilsdruff-Kicker Tom Hille, schoss die Himmelblauen in Führung.
CFC-Offensivmann Stanley Keller (l.), hier im Zweikampf mit Wilsdruff-Kicker Tom Hille, schoss die Himmelblauen in Führung.  © picture point/Sven Sonntag

Dann sorgte Stanley Keller mit einem Fernschuss für die Erlösung. Kevin Freiberger köpfte kurz vor Spielende zum 2:0-Endstand ein.

Vor 1100 Zuschauern hatte die Tiffert-Elf große Mühe, den Abwehrriegel der Gastgeber zu knacken. Keller setzte den Kopfball knapp über den Balken (10.).

Kilian Pagliuca scheiterte am großartig reagierenden Torhüter Michael Arnold (38.). Der direkte Freistoß von Niclas Walther strich knapp über den Kasten (45.+2).

CFC-Trainer Tiffert zu den letzten Wochen mit zwei Serien: "Das war für mich ein Lernprozess!"
Chemnitzer FC CFC-Trainer Tiffert zu den letzten Wochen mit zwei Serien: "Das war für mich ein Lernprozess!"

Drei Tage vor dem Regionalliga-Duell mit dem FC Carl Zeiss Jena ließ Tiffert seine Leistungsträger wie Torjäger Felix Brügmann, Kapitän Tobias Müller, Tim Campulka und Kevin Freiberger in der ersten Halbzeit draußen.

Dafür stand nach seiner Bandscheiben-Verletzung erstmals wieder Jakub Jakubov zwischen den Pfosten.

Kevin Freiberger entscheidet das Spiel für den Chemnitzer FC

Freude und Erleichterung beim CFC nach dem 1:0-Treffer von Stanley Keller (3.v.l.).
Freude und Erleichterung beim CFC nach dem 1:0-Treffer von Stanley Keller (3.v.l.).  © picture point/Sven Sonntag

Der Tscheche, der beschäftigungslos blieb, sah in der 65. Minute die Führung für den Favoriten.

Keller fasste sich aus gut 20 Metern ein Herz und zog mit rechts ab. Der Ball schlug hinter Arnold zum 1:0 für die favorisierten Gäste ein.

Das Spiel auf ein Tor setzte sich danach fort. Doch den Himmelblauen fehlten Ideen, Dynamik und Präzision, um die Hintermannschaft der tapfer verteidigenden Wilsdruffer in Verlegenheit zu bringen.

CFC-Kapitän Zickert: Der Torriecher ist wieder da!
Chemnitzer FC CFC-Kapitän Zickert: Der Torriecher ist wieder da!

Yves Morgenstern hatte in der 85. Minute sogar die Chance zum Ausgleich, brachte den Ball aber nicht aufs Tor. Freiberger machte kurz darauf alles klar.

Das Endspiel steigt am deutschlandweiten Tag der Amateure am 21. Mai. Der Gegner wird am Donnerstagabend in Leipzig-Leutzsch ermittelt.

Dann empfängt die BSG Chemie den Drittligisten FSV Zwickau.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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