CFC gegen TSG Hoffenheim: Für Berlinski ist es "das erste Mal"!

Chemnitz - Sieben Punkte aus den letzten drei Regionalliga-Partien - der Chemnitzer FC geht mit breiter Brust ins DFB-Pokalduell am Sonntag mit der TSG 1899 Hoffenheim

Christian Bickel traf in den vergangenen beiden Partien drei Mal.
Christian Bickel traf in den vergangenen beiden Partien drei Mal.  © picture point/Sven Sonntag

"Ich freue mich riesig. Es ist das erste Mal, dass ich in einem Pflichtspiel auf einen Bundesligisten treffe", sagt Trainer Daniel Berlinski.

Für die Chemnitzer ist es bereits das zweite Duell mit den Kraichgauern. Vor zwölf Jahren gastierte die TSG im alten Stadion an der Gellertstraße und behauptete sich durch ein Tor von Vedad Ibisevic knapp mit 1:0.

Gelingt den Himmelblauen dieses Mal die Sensation? "Für uns ist das Duell mit einem Bundesligisten ein absolutes Highlight. Wir wollen die Partie so lange wie möglich offen gestalten. Vielleicht kommen wir ja eine Runde weiter", sagt Routinier Christian Bickel, der in den vergangenen beiden Partien drei Mal traf.

Chemnitz ist im Aufwärtstrend - Bickel weiß, warum: "Der Trainer hat seinen Plan. Er bereitet uns richtig gut auf die Gegner vor. Von Woche zu Woche läuft es besser."

Trotz einer sehr kurzen Saison-Vorbereitung von nicht einmal drei Wochen hat Berlinski seine Jungs auf Vordermann gebracht. 

Trainingssteuerung beim Chemnitzer FC passt!

Daniel Berlinski (r., hier im Gespräch mit Danny Breitfelder) trifft am Sonntag zum ersten Mal in seiner Trainerkarriere auf einen Bundesligisten.
Daniel Berlinski (r., hier im Gespräch mit Danny Breitfelder) trifft am Sonntag zum ersten Mal in seiner Trainerkarriere auf einen Bundesligisten.  © Picture Point/Roger Petzsche

Beim 3:2 gegen FSV Union Fürstenwalde, der Abschluss der zweiten englischen Woche in Folge, hielten die Gastgeber bis in die Nachspielzeit ordentlich dagegen.

"Ich habe auf meiner ersten Pressekonferenz in Chemnitz gesagt, dass die Trainingssteuerung das A und O sein wird", erinnert Berlinski an seinen Start beim CFC.

Heute weiß er: "Das haben wir sehr gut hinbekommen." Der Gang in die Verlängerung sollte für die Himmelblauen morgen also kein Problem sein.

Vielleicht müssen sie auch wieder ins Elfmeterschießen - so wie im August 2014. Damals strich mit dem 1. FSV Mainz 05 ein Bundesligist in Chemnitz die Segel.

5:5 stand es nach spektakulärem Spiel mit Verlängerung. Im Elfmeterschießen setzten sich die Gastgeber mit 5:4 durch. 

Erst parierte Philipp Pentke, dann jagte Anton Fink den entscheidenden Ball in die Maschen.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

Mehr zum Thema Chemnitzer FC:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0