Die Leidenszeit von CFC-Verteidiger Nils Köhler endet!

Chemnitz - Nach den Absagen in der Regionalliga und im Landespokal stehen dem Chemnitzer FC einige englische Wochen bevor.

Nils Köhler (28) am Boden - aber nach einer langen Leidenszeit ist er jetzt wieder zurück.
Nils Köhler (28) am Boden - aber nach einer langen Leidenszeit ist er jetzt wieder zurück.  © Picture Point / Gabor Krieg

Am Wochenende konnten die Himmelblauen durchatmen. Nach zwei Einheiten am Freitag gab Trainer Daniel Berlinski (35) seinen Mannen frei.

Nils Köhler (28) verzichtete auf die Heimfahrt gen Westen. "Ich habe noch etwas Nachholbedarf und habe gemeinsam mit unserem Physio Erik Krüger bei ChemnitzVital einige Ausdauereinheiten eingelegt", verrät der 28-Jährige.

Köhler war nicht nur in den vergangenen Wochen zum Zuschauen verdammt, sondern über drei Monate hinweg. Im Landespokalfinale gegen Lok Leipzig (0:1) stand er am 29. Mai das letzte Mal auf dem Platz. "Das letzte Meisterschaftsspiel ist sogar noch länger her", schüttelt der Linksverteidiger mit dem Kopf. Das war am 1. November vergangenen Jahres in Leipzig-Leutzsch.

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Köhlers Leidenszeit mit hartnäckiger Achillessehnen-Verletzung und anschließenden Adduktoren-Problemen neigt sich dem Ende entgegen. "Ich bin seit einigen Tagen wieder voll im Training, wurde auch langsam Zeit", betont Köhler, der am Freitagabend beim BFC Dynamo sogar schon wieder ein heißer Kandidat für die Startelf ist: "Ich stehe bereit. Die Entscheidung fällt der Trainer."

Köhler kennt Chefcoach Berlinski so gut wie kein anderer Spieler im Team des CFC. Bereits beim SV Lippstadt arbeiteten beide zusammen, feierten gemeinsam den Regionalliga-Aufstieg. Im Sommer des vergangenen Jahres folgte der "Doppelwechsel" zum damaligen Drittliga-Absteiger nach Chemnitz.

Köhler würde mit dem CFC gern in die 3. Liga zurückkehren. "Jetzt müssen wir aber erst einmal zusehen, dass der Abstand zur Spitze nicht zu groß wird", sagt der vier Jahre ältere Bruder von Drittligaprofi Sven Köhler (24, VfL Osnabrück).

Das gelingt der Berlinski-Elf am besten mit einem Auswärtssieg beim Tabellenführer BFC Dynamo. "Eine ganz schwere Aufgabe", weiß Köhler: "Aber wir sind alle froh, dass es nach vier Wochen Pause endlich wieder losgeht."

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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