Drei Tore in vier Minuten! CFC marschiert mühelos ins Achtelfinale

Leipzig - Der Rekord-Pokalsieger von Sachsen marschiert mühelos in die nächste Runde! Nach dem 9:1 beim FC Grimma wurde der Chemnitzer FC am Sonnabend auch im Leipziger Südosten seiner Favoritenrolle gerecht. Beim drei Klassen tiefer angesiedelten SV Liebertwolkwitz feierte der Regionalligist einen ungefährdeten 7:0 (4:0)-Sieg.

Furkan Kircicek traf gleich zweimal für die Himmelblauen.
Furkan Kircicek traf gleich zweimal für die Himmelblauen.  © picture point/Sven Sonntag

Trainer Daniel Berlinski schonte wie angekündigt einige Stammkräfte. Keeper Jakub Jakubov bekam ein freies Wochenende, ebenso Mittelfeldspieler Okan Kurt, der in Hamburg seine langjährige Freundin heiratete, und Torjäger Kilian Pagliuca.

Außerdem fehlten Stanley Keller (Erkältung), Riccardo Grym (Rücken) und Nils Köhler (Schambein-Entzündung). Nach Verletzungen erstmals wieder dabei: Kapitän Tobias Müller und dessen Stellvertreter Robert Zickert.

Die Gastgeber aus der Landesklasse Nord rührten wie erwartet Beton an. Der hielt immerhin bis Mitte der ersten Halbzeit. Dann stieg Simon Roscher, beim 9:1 in Grimma dreifacher Torschütze, hoch und köpfte zur Führung ein (25.).

Bei CFC-Verteidiger Köhler geht es nach Entzündung langsam aufwärts
Chemnitzer FC Bei CFC-Verteidiger Köhler geht es nach Entzündung langsam aufwärts

Acht Minuten später erhöhte Kevin Freiberger nach schöner Einzelleistung. Der Bann war gebrochen. Mit einem Doppelpack sorgte Furkan Kircicek (36./37.) noch vor dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung.

Startelf des CFC gegen den SV Liebertwolkwitz

Achtelfinal-Gegner am Mittwoch ist SV Panitzsch/​Borsdorf 1920

Tor für den CFC: Simon Noah Roscher (r.) trifft zum 0:1 und jubelt mit Tim Campulka.
Tor für den CFC: Simon Noah Roscher (r.) trifft zum 0:1 und jubelt mit Tim Campulka.  © picture point/Sven Sonntag

In der zweiten Halbzeit brauchten die Chemnitzer erneut eine Weile, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Zunächst musste Isa Dogan, der für Jakubov zwischen den Pfosten stand, sein ganzes Können aufbieten, um gegen den frei vor ihm stehenden Franz Dittrich das Ehrentor der Rand-Leipziger zu verhindern (61.).

Auf der Gegenseite schlug Niclas Walther den Eckball an den Fünfmeterraum. Andis Shala, zur Pause für Roscher eingewechselt, köpfte zum 5:0 ein (71.). Zickert (81.) machte das halbe Dutzend voll. Sekunden vor dem Schlusspfiff traf Christian Bickel von der Strafraumgrenze zum 7:0-Endstand.

Bereits am Mittwoch, 13 Uhr, geht es für den CFC im Landespokal weiter. Achtelfinal-Gegner ist der SV Panitzsch/​Borsdorf 1920, derzeit Dritter in der Leipziger Stadtliga.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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