Ex-Chemnitzer Davud Tuma wechselt in die Regionalliga Südwest

Chemnitz/Offenbach - Der nächste Abgang des Chemnitzer FC hat einen neuen Verein gefunden! Davud Tuma (24) ist bei Kickers Offenbach untergekommen. 

Davud Tuma (vorne-rechts) kämpft mit Drittliga-Torschützenkönig Kwasi Okyere Wriedt vom FC Bayern München II um den Ball.
Davud Tuma (vorne-rechts) kämpft mit Drittliga-Torschützenkönig Kwasi Okyere Wriedt vom FC Bayern München II um den Ball.  © Picture Point / Gabor Krieg

Das gab der OFC am Donnerstag auf seiner Website bekannt. "Über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart", hieß es dort.

Tuma erklärte den Schritt zu den Kickers wie folgt: "Nach all den positiven Gesprächen und Eindrücken des Vereins kann ich es kaum abwarten, eine ereignisreiche und spannende Zeit zu haben!"

Geschäftsführer Thomas Sobotzik sagte: "Davud ist ein sehr dynamischer Außenbahnspieler, der auf beiden Flügeln richtig Alarm machen kann. Er passt darüber hinaus menschlich sehr gut in unsere Gemeinschaft."

In Offenbach trifft Tuma übrigens auf Angreifer Pelle Hoppe, der von Januar 2019 bis Januar 2020 in Chemnitz spielte (20 Spiele, sechs Tore, zwei Vorlagen).

Beide standen für die Himmelblauen fünf Mal gemeinsam auf dem Feld. Insgesamt war Tuma beim CFC in der vergangenen Saison zu 23 Einsätzen in der 3. Liga gekommen, hatte ein Tor erzielt und vier Treffer direkt vorbereitet. Im Sachsenpokal spielte er dreimal für die Himmelblauen (eine Vorlage). 

Dabei kam er allerdings nur ein einziges Mal über die gesamten 90 Minuten zum Einsatz. Oft wurde er ein- oder ausgewechselt. Wie schon zuvor beim Halleschen FC (16 Einsätze, kein Tor, kein Assist) ging ihm die Gefahr vor dem gegnerischen Kasten trotz guter Anlagen zu oft ab.

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Davud Tuma (24) kam beim CFC auf insgesamt 26 Einsätze (ein Tor, fünf Vorlagen).
Davud Tuma (24) kam beim CFC auf insgesamt 26 Einsätze (ein Tor, fünf Vorlagen).  © picture point/Sven Sonntag

Obwohl er auf der rechten Offensivseite beheimatet ist und auch links spielen kann, stehen nach 57 Drittliga-Partien lediglich zwei Tore in seiner Statistik, was letztlich doch etwas dürftig erscheint. 

Er ist zwar durchaus schnell und läuft die Linie auf und ab, muss in Sachen Effektivität aber noch zulegen. So ist der Schritt, eine Liga nach unten zu einem ambitionierten Verein zu wechseln, der aufrüstet, wohl richtig. 

Bei den Offenbacher Transfers ist auffällig, dass sie in diesem Sommer schon zwei andere veranlagte Akteure aus dem Nordosten geholt haben.

Vom FC Viktoria 1889 kam mit Stephan Flauder ein starker Torhüter, der früher auch beim FC Erzgebirge Aue unter Vertrag stand und Zweitliga-Erfahrung mitbringt. Dazu holte man den ehemaligen deutschen U17-Europameister Abu Bakarr Kargbo vom Berliner Athletik Klub 07.

Außerdem wurde auch der spielstarke und torgefährliche zentrale Mittelfeldspieler Tunay Deniz von BB Erzurumspor aus der Türkei verpflichtet. Der gebürtige Berliner kommt aber aus der Jugend des BAK und glänzte dort, in der Regionalliga Nordost, in der Saison 2018/19 mit 20 Toren und 13 Assists in wettbewerbsübergreifend 35 Einsätzen. Tuma befindet sich also in talentierter Gesellschaft. Und mit diesen Transfers dürfte klar sein: die Kickers wollen hoch in die 3. Liga!

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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