CFC-Neuzugang Krebs nah dran: "Ich kannte alles in Berlin!"

Chemnitz - Am letzten Tag der Transferperiode wechselte Florian Krebs (21) von Hertha BSC II zum Chemnitzer FC

18. April 2019: Florian Krebs (r.) beim Regionalliga-Duell mit dem CFC im Trikot von Hertha II. beim Zweikampf mit Ioannis Karsanidis.
18. April 2019: Florian Krebs (r.) beim Regionalliga-Duell mit dem CFC im Trikot von Hertha II. beim Zweikampf mit Ioannis Karsanidis.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

"Ich hatte mit einem Wechsel in der Winterpause schon abgeschlossen. Dann aber kam das interessante Angebot aus Chemnitz und alles ging sehr schnell", berichtet der Mittelfeldspieler.

Innerhalb von 24 Stunden waren der Vertrag in Berlin aufgelöst und das Arbeitspapier bei den Himmelblauen unterschrieben. 

Krebs: "Ich habe gemerkt, dass ich nach über 13 Jahren bei Hertha etwas Neues brauche. Ich kannte alles in Berlin."

In der 3. Liga ist die Belastung eine andere, das bekam Krebs schnell zu spüren. 

Aufgrund einer Verletzung (Syndesmoseband) hatte er in der Regionalliga-Hinrunde nur sechs Mal spielen können, die Vorbereitung beim Chemnitzer FC war Ende Januar durch. 

Krebs: "Am Anfang war es schwer, jetzt bin ich an der Mannschaft dran."

Das sieht Patrick Glöckner ebenso. "Florian hat den Rückstand aufgeholt", lobt der Coach den Berliner: "Er ist jetzt körperlich auf einem ganz anderen Niveau. Im Training sieht man seinen Spielwitz, die Abschlussstärke und die sehr gute Technik."

CFC-Neuzugang Florian Krebs wurde von den Scouts von Hertha BSC früh entdeckt

Florian Krebs beim Training der Himmelblauen. 
Florian Krebs beim Training der Himmelblauen.  © Harry Härtel

Krebs wurde von Hertha-Spähern früh entdeckt. 

Mit sieben Jahren wechselte er vom FC Alemannia zur "Alten Dame". Dass mit Lennard Maloney von Union ein weiterer Hauptstädter am letzten Transfertag zum CFC wechselte - Zufall, aber praktisch.

"Wir sind ein Jahrgang, haben uns auf dem Platz oft gegenübergestanden. Jetzt wohnen wir Tür an Tür, was vor allem zu Beginn wichtig war. Da hatte ich noch kein Auto und Lennard nahm mich immer mit zum Training."

Das Ziel der beiden einstigen Rivalen: möglichst viel Einsatzzeit bekommen. 

Maloney hat das bereits geschafft. Krebs könnte nachziehen, sollte der Ball irgendwann wieder rollen.

Titelfoto: Harry Härtel

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