Gartenarbeit statt Punktspiele! Das sagt CFC-Kapitän Hoheneder zur Lockdown-Pause

Chemnitz - Kurzarbeit ist Gartenarbeit: Während der letzten Corona-Pause im Frühjahr hatte sich CFC-Kapitän Niklas Hoheneder als "Pflanzengott" geoutet.

Mit einer Niederlage bei Chemie Leipzig ging Niklas Hoheneder (h., gegen Stephane Mvibudulu) in die erzwungene Pause.
Mit einer Niederlage bei Chemie Leipzig ging Niklas Hoheneder (h., gegen Stephane Mvibudulu) in die erzwungene Pause.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Rund 15 verschiedene Obst-, Beeren- und Gemüsesorten habe ich angebaut. Es macht Spaß zu sehen, wie alles wächst und gedeiht", verriet der Österreicher damals TAG24.

Die Zeit des Wachsens und Gedeihens ist vorbei. Zu tun gibt es im Leipziger Vorstadt-Garten von Hoheneder immer noch reichlich: "Ich hatte in den vergangenen Wochen durch die Vielzahl unserer Spiele kaum Zeit, dort etwas zu machen. Das werde ich jetzt nachholen - gezwungenermaßen."

Gezwungenermaßen, weil der Ball in der Regionalliga Nordost seit Anfang der vergangenen Woche ruht. "Glücklicherweise können wir zumindest trainieren", sagt Hoheneder. 

Das war im Frühjahr anders. Da befanden sich die Spieler im "Homeoffice", mussten sich individuell fithalten.

"Wenn man sich nicht an Maßnahmen hält, dann braucht sich keiner zu wundern, dass es so ausgeht", hält der Spielführer mit seiner Meinung zum Thema Corona nicht hinter dem Berg.

"Wenn man glaubt, man muss wieder feiern gehen, riesige Feste besuchen oder irgendwohin in den Urlaub fahren, dann kommt halt wieder ein Lockdown heraus."

Ein Foto aus dem Sommer: Aber das gilt auch jetzt wieder. Zumindest darf Niklas Hoheneder (l, gegen Stanley Keller) wieder mit seinem Team trainieren.
Ein Foto aus dem Sommer: Aber das gilt auch jetzt wieder. Zumindest darf Niklas Hoheneder (l, gegen Stanley Keller) wieder mit seinem Team trainieren.  © picture point/Sven Sonntag

CFC-Kapitän Hoheneder: "Dieses Mal haben wir uns mit einer Niederlage den Lockdown verabschiedet"

Ein Lockdown, der den zarten Aufschwung der Himmelblauen von heute auf morgen gestoppt hat. Wie im Frühjahr. Da war der CFC unter Trainer Patrick Glöckner auf dem besten Weg, den Klassenerhalt frühzeitig zu schaffen. 

Nach der wochenlangen Zwangspause lief nicht mehr viel zusammen. Die Chemnitzer stiegen ab. Das Team fiel weitgehend auseinander. Hoheneder blieb.

"Damals haben wir uns mit einem Sieg in den Lockdown verabschiedet, dieses Mal mit einer Niederlage. Vielleicht ist das ein besseres Omen", hat der 34-Jährige seinen Humor nicht verloren.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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