Insolvenzverfahren beendet! CFC ist endlich schuldenfrei

Chemnitz - Jetzt haben es die Chemnitzer schwarz auf weiß! Der Chemnitzer FC e.V. ist schuldenfrei, die Insolvenz wurde erfolgreich beendet.

CFC-Vorstandsvorsitzende Romy Polster freute sich über die Aufhebung des Insolvenzverfahrens. "Der heutige Tag wird in die lange Historie des Chemnitzer FC eingehen", sagte sie am Freitag.
CFC-Vorstandsvorsitzende Romy Polster freute sich über die Aufhebung des Insolvenzverfahrens. "Der heutige Tag wird in die lange Historie des Chemnitzer FC eingehen", sagte sie am Freitag.  © Picture Point/Gabor Krieg

Am Freitag erhielt der Vereinsvorstand Post vom Amtsgericht Chemnitz mit dem Beschluss zur Aufhebung des seit Juni 2018 laufenden Insolvenzverfahrens.

"Wir haben den gerichtlichen Beschluss, nach dem wir uns alle gemeinsam so lange gesehnt haben, bekommen. Die Insolvenz ist beendet. Diese unsägliche Last ist weg. Der heutige Tag wird in die lange Historie des Chemnitzer FC eingehen. Und er ist der Grundstein dafür, dass wir die Zukunft des CFC wieder eigenverantwortlich und tatkräftig mit der Unterstützung des gesamten Umfelds gestalten können", erklärte Romy Polster, Vorstandsvorsitzende des CFC e.V., in einer ersten Reaktion nach dem Aufhebungsbeschluss.

Am April 2018 hatte der damalige Vorstand beim Amtsgericht Chemnitz einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt (TAG24 berichtete).

Zu hoch waren die Verbindlichkeiten des Traditionsvereins, der wenige Wochen später in die Regionalliga absteigen musste.

Spendenaktion rettete den Chemnitzer FC

Entscheidend für die Rettung des Vereins war die eindrucksvolle Spendenaktion im vergangenen Jahr (TAG24 berichtete). Mitglieder, Fans, Sponsoren und Unterstützer sammelten innerhalb kürzester Zeit über 450.000 Euro. Unter anderem halfen ehemalige Spieler wie Michael Ballack (44) oder Philipp Pentke (35) mit.

Durch das Geld konnte der Verein einen neuen Insolvenzplan erstellen und seine Gläubiger mit einer Quote von fünf Prozent befriedigen.

Das Insolvenzverfahren wird durch einen Beschluss des zuständigen Insolvenzgerichts aufgehoben (§ 200 Abs. 1 InsO). Die Wirkungen des Beschlusses treten zwei Tage nach der Veröffentlichung ein (§§ 200 Abs. 2 S. 1, 9 Abs. 1 S. 3 InsO).

Das Insolvenzverfahren ist beendet und damit auch der Insolvenzbeschlag. Der Insolvenzverwalter muss dem Vereinsvorstand die gesamten Unterlagen (Bücher, Geschäftspapiere, Urkunden etc.) zurückgeben

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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