Keine Gala, aber: CFC zieht ins Sachsenpokal-Viertelfinale ein!

Chemnitz - Der Chemnitzer FC steht im Viertelfinale des sächsischen Landespokals! Der Regionalligist wurde am Mittwoch beim vier Klassen tiefer spielenden SV Panitzsch/Borsdorf 1920 seiner Favoritenrolle gerecht und feierte einen standesgemäßen 3:0 (1:0)-Sieg.

Rund 800 Fans waren beim Sachsenpokal-Achtelfinale zwischen dem SV Panitzsch/Borsdorf 1920 und Chemnitzer FC vor Ort.
Rund 800 Fans waren beim Sachsenpokal-Achtelfinale zwischen dem SV Panitzsch/Borsdorf 1920 und Chemnitzer FC vor Ort.  © Picture Point/Gabor Krieg

In Panitzsch vor dem Toren Leipzigs herrschte Volksfeststimmung! Rund 800 Zuschauer wollten den Auftritt des Kreisoberligisten verfolgen. Der machte dem haushohen Favoriten aus Chemnitz das Leben verdammt schwer.

Die Himmelblauen waren fast durchweg in Ballbesitz. Ihren Angriffsbemühungen fehlten allerdings Tempo, Dynamik, Spielwitz. Und so war es kein Zufall, dass das einzige Tor vor der Pause nach einem Standard fiel.

PaBo war nach dem schnell ausgeführten Freistoß von Riccardo Grym in der Abwehr für einen kurzen Moment unsortiert. Jovan Vidovic stand blank und köpfte wie im Training ein.

CFC-Offensivmann Pagliuca widmet Tor seinem verstorbenen Freund: R.I.P. Karim Gazzetta
Chemnitzer FC CFC-Offensivmann Pagliuca widmet Tor seinem verstorbenen Freund: R.I.P. Karim Gazzetta

Max Roscher, einer von insgesamt sieben Neuen in der Startformation der Himmelblauen gegenüber dem 7:0 am Samstag in Liebertwolkwitz, hatte bei seinem Linksschuss in der 33. Minute Pech. Der Ball landete an der Querlatte.

Panitzsch-Torhüter Leonhard Saewe wurde in den ersten 45 Minuten nur einmal ernsthaft gefordert. Kilian Pagliucas Schuss von der Strafraumgrenze kratzte er von der Torlinie.

Startelf des Chemnitzer FC für das Sachsenpokal-Achtelfinale beim SV Panitzsch/Borsdorf

Stanley Keller und Felix Schimmel legen für den Chemnitzer FC nach

CFC-Mittelfeldmann Stanley Keller (Nr. 18) trifft zum 2:0 gegen PaBo-Torhüter Leonhard Saewe (l.).
CFC-Mittelfeldmann Stanley Keller (Nr. 18) trifft zum 2:0 gegen PaBo-Torhüter Leonhard Saewe (l.).  © Picture Point/Gabor Krieg

"Ein typisches Pokalspiel gegen einen tief stehenden Gegner. Uns fehlt die letzte Konsequenz, auf das zweite oder dritte Tor zu gehen", meinte CFC-Sport-Geschäftsführer Marc Arnold in der Halbzeitpause.

"Man darf aber nicht vergessen, dass wir fünf Spieler dabei haben, die in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend gespielt haben."

Konsequenter und zielstrebiger wurde der Auftritt des Favoriten nach dem Seitenwechsel nicht. Das änderte sich erst mit der Hereinnahme von Tobias Müller.

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Der Mittelfeldstratege war kaum auf dem Platz, da fiel das 2:0. Müller schickte Stanley Keller steil. Der 19-Jährige ließ seinen Gegenspieler stehen und vollendete flach ins lange Eck (63.). Max Roscher verpasste wenig später das 3:0. Saewe klärte auf der Linie.

Das holte Felix Schimmel mit dem schönsten Tor des Nachmittags in der 73. Minute nach.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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