Keine Spiele, keine Emotionen, keine Werbung? CFC-Marketingchef Klotke verrät seine Strategie

Chemnitz- Seit November ruht in der Regionalliga Nordost der Ball. Wie es der CFC trotzdem schafft, neue Sponsoren zu gewinnen, verriet Marketingchef Tommy Klotke (28) TAG24.

Tommy Klotke (28) hat als Fußballer für Dynamo Dresden, Budissa Bautzen, den VFC Plauen und den Bischofswerdaer FV im Mittelfeld gespielt, ist derzeit noch für Eintracht Niesky aktiv. In erster Linie ist er jetzt aber Marketingchef des CFC.
Tommy Klotke (28) hat als Fußballer für Dynamo Dresden, Budissa Bautzen, den VFC Plauen und den Bischofswerdaer FV im Mittelfeld gespielt, ist derzeit noch für Eintracht Niesky aktiv. In erster Linie ist er jetzt aber Marketingchef des CFC.  © CFC/PR

TAG24: Keine Spiele, keine Emotionen, keine Werbung im Stadion - wie begeistert man derzeit alte und neue Geldgeber für den Club?

Klotke: "Mein persönlicher Ansatz geht weg von dem reinen Verständnis, dass es beim Sponsoring nur um Logopräsenz geht. Viel wichtiger ist es, das Warum herauszustellen und als CFC für signifikante Werte zu stehen, mit denen sich Partner identifizieren können. Wir stellen uns zukunftsorientiert und nachhaltig auf. Damit wollen wir für Sponsoren ein attraktiver und reichweitenstarker Partner sein."

TAG24: Hat sich das Marketing in Zeiten von Corona verändert?

Klotke: "Wir analysieren die internen Prozesse, die Vermarktungsstrategie und entwickeln moderne Lösungen. So starten wir in diesem Monat mit einer CFC-Business-App. Das ist eine digitale, moderne Plattform, auf der die Sponsoren auch außerhalb der Heimspieltage miteinander interagieren können, auf der sie ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren können. Eine digitale Lösung, um die Business-Plattform "VIP-Bereich" auch außerhalb der Heimspiele zu nutzen. Der Zugang ist exklusiv für unsere Sponsorenfamilie."

Basis der Sponsoren konnte trotz Abstieg und Corona gehalten werden

TAG24: Gibt es noch Nachwirkungen durch den Drittliga-Abstieg?

Klotke: "Man muss offen und ehrlich analysieren, dass die Ereignisse der Vergangenheit dazu geführt haben, dass seit 2016 wichtige Geldgeber abgewandert sind. Dennoch ist es uns gelungen, die Basis der Sponsoren trotz Abstieg und Corona zu halten. Das liegt auch an der konsequenten Neuausrichtung. Als eines der wichtigsten sportlichen Aushängeschilder der Region wissen wir um unsere öffentliche Funktion. Dieser Rolle wollen wir verantwortungsbewusst und voller Nachdruck gerecht werden. Himmelblau steht für Courage, Zusammenhalt, Mut und Engagement."

Titelfoto: CFC/PR

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