Kilian Pagliuca rettet Remis bei Chemie, CFC bangt aber um Kapitän Tobias Müller

Leipzig - Der Chemnitzer FC hat das Toreschießen doch nicht verlernt und holte sich bei der BSG Chemie Leipzig ein 1:1 (0:1).

Tim Campulka (l,) und Kilian Pagliuca bejubeln das 1:1.
Tim Campulka (l,) und Kilian Pagliuca bejubeln das 1:1.  © Picture Point/Gabor Krieg

In den vergangenen drei Spielen haperte es extrem an der Durchschlagskraft. Coach Daniel Berlinski entschied sich deswegen zu zwei Wechseln.

Wie angedeutet kam Furkan Kircicek zum Startelfdebüt. Gegenüber der Altglienicke-Pleite rutschte Riccardo Grym ebenfalls neu hinein.

Kevin Freiberger und Max Roscher saßen dafür auf der Bank. Und Kircicek setzte gleich Mal die erste Duftmarke, als er aus dem Rückraum rund 15 Meter vor dem Chemie-Gehäuse abschloss, aber zu viel Rückenlage besaß und den Ball in die zweite Etage jagte (15.).

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Die Himmelblauen hatten sich etwas vorgenommen. Kilian Pagliuca zwang Benjamin Bellot mit einem schulbuchmäßigen Kopfball aufs rechte Eck zu einer Glanzparade, doch der Chemie-Keeper bekam das Leder noch an den Pfosten gelenkt (32.).

Tobias Müller ging in den Pressschlag und Benjika Caciel nahm den Abpraller direkt, brachte ihn aber zu zentral. Wer vorne schludert, wird hinten böse bestraft. Leipzigs Philipp Wendt hebelte die Deckung per Einwurf-Bogenlampe aus. Florian Kirstein verlängerte zu Denis Jäpel - 0:1 (35.).

Aufstellung vom Chemnitzer FC und der BSG Chemie Leipzig

Bitter: Müller bekam beim Pressschlag etwas am Knie ab und musste zur Pause runter. Chemnitz nun ohne Kapitän und in Rückstand, aber mit Moral und trotz Pyro-Show der Chemiker mit Durchblick. Pagliuca spritzte am kurzen Pfosten in einen Grym-Freistoß - 1:1 (51.).

Und die Berlinski-Elf spielte weiter forsch nach vorn. Grym schickte Caciel, der den Ball an Bellot vorbeibrachte. Lucas Surek klärte vor der Torlinie (59.). Die Partie blieb offen, doch der Lucky Punch gelang keinem mehr.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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