Lok Leipzig dampft durch die Liga: Vierte Saisonniederlage für den CFC!

Chemnitz - Lok Leipzig fährt weiter unter Volldampf durch die Regionalliga Nordost. Auch der Chemnitzer FC konnte die Siegesserie nicht stoppen, verlor am Mittwochabend sein Heimspiel vor 3265 Zuschauern mit 2:3 (0:1).

Jubel nach dem 1:0 bei Lok Leipzig. Sascha Pfeffer (3.v.r.) lochte die Kugel in der 29. Minute ein.
Jubel nach dem 1:0 bei Lok Leipzig. Sascha Pfeffer (3.v.r.) lochte die Kugel in der 29. Minute ein.  © Picture Point/Gabor Krieg

Für die Messestädter war es der fünfte Sieg in Folge, für die Chemnitzer bereits die vierte Saisonniederlage.

Andis Shala versuchte es nach der ersten Ecke spektakulär, setzte den Ball mit der Hacke knapp am langen Pfosten vorbei (9.). Dann kamen die Gäste.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Messestädter: Sascha Pfeffer. In der 15. Minute köpfte Djamal Ziane nach Pfeffer-Freistoß aufs Tor – Schlussmann Jakub Jakubov war auf dem Posten.

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Dann wurde Theo Ogbidi steil geschickt. Robert Zickert kam einen Schritt zu spät, legte den Angreifer – Foulelfmeter und Gelb für den CFC-Kapitän.

Pfeffer legte sich den Ball zurecht und ließ Jakubov keine Chance: 1:0 für die Messestädter (29.). Zehn Minuten vor der Pause war es erneut Pfeffer, der den Torhüter zur Glanztat zwang.

Dieses Mal jagte der 34-Jährige einen Freistoß direkt Richtung kurzer Pfosten. Jakubov machte sich ganz lang und kratzte die Kugel von der Torlinie.

Aufstellungen vom Chemnitzer FC und 1. FC Lok Leipzig

Chemnitzer FC gleicht aus, Lok Leipzig dank Eric Voufack antwortet direkt!

Kilian Pagliuca trifft zum 1:2 aus Chemnitzer Sicht. Die Himmelblauen hofften kurzzeitig, doch Lok Leipzig holte sich am Ende den Sieg.
Kilian Pagliuca trifft zum 1:2 aus Chemnitzer Sicht. Die Himmelblauen hofften kurzzeitig, doch Lok Leipzig holte sich am Ende den Sieg.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Platzherren blieben offensiv blass. Das war zu umständlich, zu ungenau, zu hektisch. In der Nachspielzeit traf Okan Kurt aus spitzem Winkel das Außennetz.

Mehr kam nicht. "Uns fehlt die Durchschlagskraft, wir müssen konsequenter werden", forderte CFC-Sportgeschäftsführer Marc Arnold in der Halbzeitpause.

Doch Durchschlagskraft und Konsequenz brachten zunächst nur die Gäste auf den Rasen. Während sich Shala am Fünfmeterraum wegblocken ließ, traf Bogdan Rangelov im Gegenzug zum 2:0 (51.). Pfeffer hatte von der Grundlinie aus aufgelegt.

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Kilian Pagliuca ließ die Himmelblauen mit seinem Kopfballtor (65.) wieder hoffen. Okan Kurt schaffte mit einem Traumtor tatsächlich den Ausgleich (75.).

Doch Lok antwortete postwendend. Der eingewechselte Eric Voufack traf Sekunden später zum Sieg.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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