Mehrere Corona-Infizierte: Kann der CFC gegen Cottbus spielen?

Chemnitz - Pausieren, trainieren, endlich wieder spielen? Diese Frage kann beim von zahlreichen Corona-Fällen heimgesuchten Chemnitzer FC aktuell noch keiner beantworten.

CFC-Sport-Geschäftsführer Marc Arnold (50) muss die Quarantäne-Rückkehrer wieder in den Leistungssport-Alltag eingliedern.
CFC-Sport-Geschäftsführer Marc Arnold (50) muss die Quarantäne-Rückkehrer wieder in den Leistungssport-Alltag eingliedern.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Die aus der Quarantäne zurückkehrenden, infizierten Spieler absolvieren am Anfang der Woche allesamt kardiologische Untersuchungen, um ihre aktuell mögliche Belastbarkeit feststellen zu können", verriet Sport-Geschäftsführer Marc Arnold am Sonntagmittag TAG24.

Einige Betroffene - zu Beginn waren es fünf, später insgesamt elf - standen am Wochenende gemeinsam mit Chefcoach Daniel Berlinski erstmals wieder auf dem Platz, absolvierten leichte Übungen.

Das Heimspiel am Sonnabend gegen den FC Energie Cottbus, der am Freitag zwei Corona-Fälle bekannt gab, ist (noch) nicht abgesetzt. Der NOFV wird aufgrund der inzwischen gestiegenen Anzahl von Corona-Fällen und den damit verbundenen Absagen ganz genau hinschauen, wie viele Spieler bei den betroffenen Vereinen einsatzfähig sind.

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Schon jetzt gibt die Tabelle ein verzerrtes Bild ab. Spitzenreiter BFC Dynamo bestritt alle zehn Spiele, TeBe Berlin steht bei vier. Die Chemnitzer müssen gegen Luckenwalde und Lok Leipzig "nachsitzen".

Eine Verlegung des Cottbus-Spiels haben die Himmelblauen nicht beantragt. "Wir sind hierzu im Austausch mit dem Verband. Diese Entscheidung machen wir von unserer eigenen Situation abhängig", erklärt Arnold.

Ins Risiko gehen die Chemnitzer definitiv nicht. "Wir haben Fürsorgepflicht und damit eine ganz besondere Verantwortung gegenüber unseren Spielern. Wir werden keinen Spieler mit einem gesundheitlichen Risiko ins Rennen schicken", stellt Arnold klar.

Update: 13. September, 13.20 Uhr

Wie der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) am Montag mitteilt, muss das Spiel zwischen CFC und Energie Cottbus jedoch verschoben werden. Grund dafür sind polizeiliche Vorgaben.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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