"Müssen vorsichtig sein!" So plant CFC-Trainer Berlinski nach dem Corona-Schock

Chemnitz - CFC-Trainer Daniel Berlinski (35) ist immer noch geschockt: "Von jetzt auf gleich so viele infizierte Spieler - das ist schon Wahnsinn."

Jeder Mann zählt: CFC-Trainer Daniel Berlinski (35, 3. v. l.) trainiert derzeit selbst mit.
Jeder Mann zählt: CFC-Trainer Daniel Berlinski (35, 3. v. l.) trainiert derzeit selbst mit.  © imago images/Harry Härtel

Aktuell kann er lediglich sechs Regionalliga-Spieler im Training begrüßen, darunter die Rekonvaleszenten Nils Köhler (27) und Christian Bickel (30). Das Sextett trainiert seit Dienstag mit der "U19" der Himmelblauen.

Berlinski: "Der Fokus liegt auf der Spielvorbereitung der 'U19', die am Wochenende in der Bundesliga beim FC St. Pauli antreten muss. Für meine Jungs ist es wichtig, dass sie in dieser Trainingsgruppe ordentlich belastet werden. In der kommenden Woche werden wir dann wieder an unseren Inhalten arbeiten."

Wobei offen ist, wer von den elf infizierten Spielern dann bereits wieder am Mannschaftstraining teilnehmen kann. Die Berufsgenossenschaft empfiehlt Fußballprofis nach einer Corona-Erkrankung eine Wiedereingliederung.

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"Mit Christian Bickel, der nach seiner Covid-19-Infektion eine Entzündung am Herzbeutel erlitten hat, haben wir ein Beispiel in den eigenen Reihen, das zeigt, wie wichtig es ist, die Spieler langsam wieder an die höhere Belastung zu gewöhnen. Wir müssen und werden sehr vorsichtig sein", betont Berlinski.

Der Chefcoach hat die spielfreie Zeit genutzt, um den ersten Teil der Saison Revue passieren zu lassen und die Auftritte seiner Mannschaft nochmals zu analysieren.

"Im Nachhinein bewertet man einige Spiele anders, als man das direkt nach dem Abpfiff unter Emotionen tut", erklärt Berlinski: "Wir haben vier, fünf Punkte zu wenig auf dem Konto. Einige Niederlagen waren unnötig. In den Partien gegen Hertha und bei Chemie Leipzig war mehr für uns drin."

Titelfoto: imago images/Harry Härtel

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