Sachsenpokal-Wahnsinn: FSV Zwickau verspielt 2:0-Führung! CFC zieht ins Finale ein

Chemnitz - Der FSV Zwickau verspielt im Halbfinale des sächsischen Landespokals eine 2:0-Führung und scheidet beim Chemnitzer FC aus! Der Rekordpokalsieger, in der ersten Halbzeit chancenlos, nutzte nach dem Seitenwechsel seine wenigen Tormöglichkeiten und ging als 3:2-Sieger vom Platz.

Tor für den FSV Zwickau: Stürmer Ronny König trifft gegen CFC-Keeper Jakub Jakubov zum 1:0.
Tor für den FSV Zwickau: Stürmer Ronny König trifft gegen CFC-Keeper Jakub Jakubov zum 1:0.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Elf von Trainer Joe Enochs hatte in der ersten Halbzeit alles im Griff. Yannik Möker hatte früh die Führung auf dem Fuß, setzte den Ball freistehend sechs Meter vor dem CFC-Tor knapp am kurzen Pfosten vorbei (3.).

Nach einer Maßflanke von Felix Drinkuth kam Schröter zum Kopfball - Querlatte (26.). Beim Aufsetzer-Kopfball von Drinkuth klärte Okan Kurth auf der Linie (29.).

Sechs Minuten später parierte Schlussmann Jakub Jakubov stark gegen Manfred Starke. Ronny König jagte den Abpraller unhaltbar in die Maschen: 1:0 (35.). Im Gegenzug fast der Ausgleich. Bickels Flachschuss kratzte Torhüter Johannes Brinkies aus dem linken unteren Eck.

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Dann holte CFC-Innenverteidiger Jovan Vidovic gegen Möker im Strafraum die Sense raus. Schiri Richard Hempel stand unmittelbar daneben und zeigte sofort auf den Punkt. Schröter verwandelte eiskalt.

FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth war zur Pause zufrieden: "Wir sind spielbestimmend, erarbeiten uns viele Standards und Torraumszenen. Wichtig war, dass wir uns für die gute erste Halbzeit noch belohnt haben."

Mannschaftsaufstellungen vom Chemnitzer FC und dem FSV Zwickau

CFC kämpft sich zurück, Theo Ogbidi schießt die Himmelblauen ins Finale!

Die Chemnitzer jubeln! CFC-Mittelfeldspieler Tobias Müller schießt den Ausgleich.
Die Chemnitzer jubeln! CFC-Mittelfeldspieler Tobias Müller schießt den Ausgleich.  © Picture Point/Gabor Krieg

Doch die Gastgeber kamen direkt nach Wiederanpfiff stark zurück. Nach einer kurz ausgeführten Ecke legte Nils Köhler für Tim Campulka auf. Der fackelte nicht lange und sorgte per Flachschuss für den Anschluss (47.).

Die Zwickauer übernahmen nach der kurzen Schlafwagen-Einlage sofort wieder die Spielkontrolle, hielten die Chemnitzer vom eigenen Strafraum weg. Nach vorn wirkten ihre Aktionen nicht mehr so zielstrebig wie in den ersten 45 Minuten.

Für das 3:1 hätte in der 67. Minute fast ein Himmelblauer gesorgt. Lukas Aigner spielte zurück auf Jakubov, doch der stand nicht im Tor. Der Keeper musste sich sputen und erwischte den Ball auf der Linie!

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Wie aus dem Nichts der Ausgleich der Chemnitzer: Den Freistoß von Riccardo Grym netzte Tobias Müller mit dem Hinterkopf ein (79.).

Das war noch nicht alles. Fünf Minuten später verlud der eingewechselte Theo Ogbidi Steffen Nkansah und vollendete zum 3:2! Der Rekordpokalsieger steht zum dritten Mal in Folge im Finale. Das steigt am 29. Mai.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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