So will CFC-Coach Berlinski Cottbuser Tormaschine den Saft abdrehen

Chemnitz - Flutlichtgipfel im Gellertstadion! Der Chemnitzer FC bestreitet am Mittwoch den Nachholer des elften Spieltages gegen Energie Cottbus. Eine Begegnung auf Augenhöhe und doch wieder nicht.

CFC-Coach Daniel Berlinski (35) hat vor, den Gegnern aus Cottbus am Mittwoch nicht viel Raum auf dem Platz zu geben.
CFC-Coach Daniel Berlinski (35) hat vor, den Gegnern aus Cottbus am Mittwoch nicht viel Raum auf dem Platz zu geben.  © Picture Point / Gabor Krieg

Der Club ist mit 19 Punkten Neunter, Energie steht mit zwei Zählern mehr einen Platz besser da. Bei der Tordifferenz trennen beide Mannschaften dagegen Welten.

Chemnitz hat in 13 Spielen 17 Tore erzielt und 14 bekommen. Cottbus hat nach elf Partien sage und schreibe 31 Treffer auf seinem Konto, dabei nur neun kassiert.

Energie im Angriff den Saft abzudrehen, ist die Königsdisziplin. "Wichtig ist, im Kollektiv zu verteidigen und die Räume eng zu halten, um Cottbus wenig anzubieten", erklärt CFC-Coach Daniel Berlinski (35) seine Strategie.

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Mitnichten bedeutet das, dass die Himmelblauen einfach nur den Bus vorm Tor von Jakub Jakubov (32) parken werden. Berlinski: "Wir haben ein Heimspiel. Das möchten wir aktiv gestalten, aber ohne zu viele Räume preiszugeben."

Positiv wertet der 35-Jährige die letzten Auftritte. "Die gaben Selbstvertrauen. Selbst gegen Lok Leipzig, weil wir ein gutes Spiel gemacht haben, ohne uns zu belohnen", so Berlinski.

Bänderverletzung! Robert Zickert (31, l., hier im Duell mit Florian Kirstein (26) von Chemie Leipzig) wird dem CFC nicht nur gegen seinen Ex-Verein Energie Cottbus fehlen. "Ich bin aber froh, dass es nichts Schlimmeres ist", so der Abwehrmann.
Bänderverletzung! Robert Zickert (31, l., hier im Duell mit Florian Kirstein (26) von Chemie Leipzig) wird dem CFC nicht nur gegen seinen Ex-Verein Energie Cottbus fehlen. "Ich bin aber froh, dass es nichts Schlimmeres ist", so der Abwehrmann.  © Picture Point/Gabor Krieg

Wermutstropfen für den CFC: Robert Zickert (31) fehlt wegen einer Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk, die er sich am Wochenende in Rathenow zuzog. Für den Kapitän doppelt bitter, denn damit fällt das Wiedersehen mit seinem Ex-Verein ins Wasser.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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