Sprengt der CFC heute beim Spitzenreiter die Berliner Mauer?

Chemnitz - Auf die Offensive des Chemnitzer FC wartet am heutigen Freitag in der Hauptstadt Schwerstarbeit! Erst drei Gegentore hat Spitzenreiter Berliner AK 07 kassiert.

CFC-Trainer Christian Tiffert (40) rechnet sich mit seiner Mannschaft auch beim Spitzenreiter etwas aus.
CFC-Trainer Christian Tiffert (40) rechnet sich mit seiner Mannschaft auch beim Spitzenreiter etwas aus.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Sie verteidigen nicht nur sehr gut, sondern schießen gerade in den Heimspielen viele Tore. Deshalb stehen sie zu Recht ganz oben", betonte CFC-Trainer Christian Tiffert (40).

Seine Mannschaft hielt den Laden zuletzt ebenfalls dicht. Dreimal in Folge blieben die Chemnitzer ohne Gegentor. Auf der anderen Seite des Platzes zappelte der Ball gegen Luckenwalde, Lichtenberg und Meuselwitz achtmal im Netz.

Diese drei Vereine stehen allesamt im unteren Drittel der Tabelle. "Jetzt müssen wir zeigen, dass wir dem Druck auch gegen Topmannschaften gewachsen sind", sagte Lukas Stagge (25), mit drei Toren zweitbester CFC-Angreifer.

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Zehn Punkte beträgt der Rückstand des CFC auf den BAK. "Wir haben uns nach einer etwas längeren Durststrecke freigeschwommen. Die Leistungen meiner Mannschaft sind Schritt für Schritt besser geworden. Das war gegen Meuselwitz sehr stabil, sehr reif und in Sachen Intensität ein deutlicher Fortschritt", erklärte Tiffert, der seine Stammelf gefunden hat.

CFC-Coach Tiffert zeigt sich zuversichtlich: "Unschlagbar ist auch dieser Gegner nicht"

CFC-Coach Tiffert will am heutigen Freitag die Berliner Mauer sprengen.
CFC-Coach Tiffert will am heutigen Freitag die Berliner Mauer sprengen.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Das führt dazu, dass die Spieler eine gewisse Sicherheit bekommen haben. Für diejenigen, die aktuell etwas hinten dran stehen, ist es sicher keine einfache Situation. Aber sie nehmen es gut an und sind absolute Alternativen. Wenn einer schwächelt, ist der nächste da. Das ist für einen Trainer immer schön", so Tiffert.

Wie er die Berliner Mauer am Freitag ab 19 Uhr sprengen will, verriet er nicht. "Das bleibt für die Öffentlichkeit ein Geheimnis", schmunzelte Tiffert: "Was ich verraten kann: Uns erwartet ein extrem intensives Spiel. Das haben alle BAK-Heimspiele gezeigt. Doch unschlagbar ist auch dieser Gegner nicht."

Verzichten müssen die Chemnitzer weiterhin auf ihren Kapitän Tobias Müller (29, Reha nach Leisten-OP) und Dominik Pelivan (26, Wadenbeinbruch).

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Beim Österreicher Stefan Pribanovic (25), der sich im Training am Knie verletzt hatte, konnte Tiffert Entwarnung geben: "Beim MRT bestätigten sich die schlimmen Befürchtungen, die wir zunächst hatten, glücklicherweise nicht. Stefan wird von unseren Physios intensiv behandelt. Vielleicht kann er nächste Woche schon wieder ins Teiltraining einsteigen."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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