Techniker und CFC-Schütze Campulka: "Können auch Fußball arbeiten!"

Chemnitz - Der Chemnitzer FC hat sich in die Saison reingearbeitet - und das im wahrsten Sinne des Wortes! Beim jüngsten 2:1-Auswärtssieg in Berlin legten die Himmelblauen eine spielerisch starke erste Halbzeit hin, führten nach 25 Minuten verdient mit 2:0.

Tim Campulka (2. v.r.) jubelt über seinen Treffer zum 2:0 bei TeBe Berlin.
Tim Campulka (2. v.r.) jubelt über seinen Treffer zum 2:0 bei TeBe Berlin.  © Matthias Koch

Nach dem Seitenwechsel, als die Platzverhältnisse immer schwieriger wurden, schalteten die Chemnitzer vom Spiel- auf Kampfmodus um. Jeder Zentimeter wurde auf dem tiefen, unebenen Rasen im Mommsenstadion beackert, um die Spieler von Tennis Borussia vom eigenen Strafraum fernzuhalten.

Erst in der Nachspielzeit konnten die Gastgeber verkürzen. Kapitän Tobias Müller, erneut einer der Besten auf dem Feld, unterlief ein kapitaler Fehlpass, den Benyas Junge-Abiol umgehend bestrafte.

"Technisch ging in Berlin wenig. Aber wir haben die Aufgabe richtig gut gelöst und gezeigt, dass wir auch Fußball arbeiten können", freute sich Tim Campulka über den 2:1-Erfolg. Der Innenverteidiger hatte nach Eckball von Felix Schimmel zum 2:0 eingeköpft - das zweite Saisontor des 22-Jährigen.

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"In der zweiten Halbzeit hatten wir weniger Ballbesitz, haben uns mehr auf das Verteidigen konzentriert. Auf diesem zu Beginn sogar noch mit Schnee bedecktem Platz konnte man kaum einen gescheiten Pass spielen. Es war megaschwer, etwas Gescheites zu kreieren", berichtete Techniker Campulka.

"Aber wir wussten, was uns erwartet, haben uns darauf eingestellt. Wir haben erkannt, dass nicht alles schick am Ball zu lösen ist, sondern dass wir über erfolgreich geführte Zweikämpfe kommen müssen."

Die himmelblaue Kampfmaschine läuft auf Hochtouren. Fünf Siege, drei Unentschieden lautet die CFC-Bilanz seit Mitte Oktober. Die soll am Sonnabend daheim gegen den SV Babelsberg 03 ausgebaut werden. Den Schlusspunkt unter das Punktspieljahr 2021 setzt die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Berlinski am 19. Dezember in Fürstenwalde.

Titelfoto: Matthias Koch

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