Überraschung in Auerbach: CFC verliert!

Chemnitz - Der VfB Auerbach schockt den Chemnitzer FC! Im Nachholer des zweiten Spieltags setzten sich die Vogtländer dank eines Doppelpacks von Marc-Philipp Zimmermann gegen den Drittliga-Absteiger mit 2:1 (0:0) durch.

Der Ex-Chemnitz-Coach Sven Köhler trainiert nun den VfB Auerbach,
Der Ex-Chemnitz-Coach Sven Köhler trainiert nun den VfB Auerbach,  © Picture Point / Gabor Krieg

VfB-Coach Sven Köhler nahm im Vergleich zur Auftaktniederlage in Bischofswerda (0:2) zwei Wechsel vor: Niclas Kubitz und Marcin Sieber ersetzten Eric Träger sowie Aleksandrs Guzlajevs. Sein Gegenüber Daniel Berlinski vertraute auf jene Elf, die am Sonnabend in Eilenburg (2:1) die "Pokalwippe" geholt hatte.

Der Triumph im Sachsenpokal sorgte für eine breite Brust. 

Entsprechend gingen die Himmelblauen zu Werke und nahmen ihre Favoritenrolle an. Neuzugang Christian Bickel zielte nach Vorlage von Danny Breitfelder knapp daneben (14.). 

Nur zwei Minuten später zwang er VfB-Keeper Stefan Schmidt mit einer angeschnittenen Flanke zu einer Parade.

Tobias Müller (33./35./45.+2) machte den glänzend aufgelegten Auerbacher Schlussmann früh zum Mann des Spiels. Es zeigte auch was den Himmelblauen (noch) fehlt: ein echter Knipser.

Zimmermann erzielt Doppelpack für Auerbach gegen Chemnitz

So erzielte Marc-Philipp Zimmermann (r.) sein erstes Tor gegen CFC-Keeper Jakub Jakubov.
So erzielte Marc-Philipp Zimmermann (r.) sein erstes Tor gegen CFC-Keeper Jakub Jakubov.  © Picture Point / Gabor Krieg

Der VfB hat in "Zimbo" Zimmermann genau so einen. 

Als der nach Konter ins Eins gegen Eins mit Jakub Jakubov ging, stockte so manchem Himmelblauen der Atem (57.). 

Aber auch Jakubov bewies, dass er ein Meister seines Fachs ist und angelte dem VfB-Angreifer die Kugel vom Fuß. 

Eine Viertelstunde später konnte die CFC-Krake nix mehr ausrichten. Yannic Voigt legte von links auf Zimmermann, der schoss links ein - 1:0.

Es roch nach einer Überraschung, doch Müller (75.) hatte nach dem Chancenwucher in Halbzeit eins noch etwas gutzumachen. 

Sein 25-Meter-Hammer hätte den kompletten Fehlstart verhindert, wenn Zimmermann (89.), obwohl schon von Krämpfen geplagt, nicht noch einen oben drauf gesetzt hätte.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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