Verzichtet der Chemnitzer FC auf den großen Umbruch?

Chemnitz - Mit zehn Punktspielen ohne Niederlage verabschiedete sich der Chemnitzer FC in die Winterpause. Dieser Lauf soll mit dem Re-Start am 29. Januar gegen den SV Lichtenberg 47 fortgesetzt werden.

Da wächst was zusammen: CFC-Trainer Daniel Berlinski (35, l.) und Sportchef Marc Arnold (51) wollen die Mannschaft aufstiegsreif machen - spätestens in der kommenden Saison.
Da wächst was zusammen: CFC-Trainer Daniel Berlinski (35, l.) und Sportchef Marc Arnold (51) wollen die Mannschaft aufstiegsreif machen - spätestens in der kommenden Saison.  © picture point/Sven Sonntag

In den Kampf um die Meisterschaft werden die Himmelblauen wohl nicht mehr eingreifen können. Zu groß ist der Vorsprung von Spitzenreiter BFC Dynamo, der elf Punkte mehr auf seinem Konto und die deutlich bessere Tordifferenz hat.

Und so geht der Blick von Sport-Geschäftsführer Marc Arnold (51) verständlicherweise bereits auf das Spieljahr 2022/23. Im vergangenen Sommer hatte der 51-Jährige wenig Spielraum bei der Kadergestaltung. Ende Juni dieses Jahres laufen zahlreiche Verträge aus.

"Natürlich machen wir uns jetzt schon Gedanken, mit wem es Sinn macht zu verlängern. Jeder hat die Chance, sich in den kommenden Wochen anzubieten. Deshalb gehe ich auch fest davon aus, dass alle weiter Gas geben und sich bestmöglich präsentieren", betont Arnold.

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Er sieht seit einigen Wochen eine sehr positive Entwicklung der Mannschaft. "Die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache. Da wächst was zusammen. Das gilt es ab Ende Januar fortzusetzen. In diesem Team steckt Potenzial", erklärt Arnold.

Sorgt die Elf von Trainer Daniel Berlinski (35) im Frühjahr weiter für Furore, wäre ein guter Grundstein für das kommende Spieljahr gelegt. Arnold: "Dann wird es den ganz großen Umbruch im Sommer nicht geben. Einige Talente haben wir bereits über die Saison hinaus an den Verein gebunden. Punktuell wird man den Kader im Sommer sicher verstärken müssen."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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