Zwischen Reha und Weihnachts-Orgel: CFC-Spieler Karsanidis kurbelt für guten Zweck

Chemnitz - Der Weihnachtsmarkt fiel in diesem Jahr ins Wasser, das traditionelle Drehorgel-Spielen in der Chemnitzer Innenstadt nicht.

Nachwuchsmann Simon Roscher (l.) und Routinier Ioannis Karsanidis "kurbelten" für Spenden.
Nachwuchsmann Simon Roscher (l.) und Routinier Ioannis Karsanidis "kurbelten" für Spenden.  © PR/CFC

Seit vielen Jahren sammelt die Heilsarmee mit dieser Aktion während der Adventszeit Spenden. Damit sich die Box gut füllt, übernehmen bekannte Persönlichkeiten eine "Schicht" an der Drehorgel.

In dieser Woche "kurbelten" zwei CFC-Kicker: Nachwuchsmann Simon Roscher (18) und Routinier Ioannis Karsanidis (27).

Für Letzteren war das zugleich eine willkommene Abwechslung zum schweißtreibenden Reha-Alltag. Eine schwere Knieverletzung setzt Karsanidis seit Sommer außer Gefecht.

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Wie hat es ihm an der Drehorgel gefallen? "Ganz schön anstrengend.

Das sieht einfacher aus als man denkt", schmunzelt der Mittelfeldspieler: "Zum Glück war mit Simon ein zweiter Mann dabei. So konnten wir uns aller 10, 15 Minuten abwechseln."

Das himmelblaue Duo sorgte mit verschiedenen Weihnachtsliedern dafür, dass es in der Spendenbox klingelte. "Da ist schon bisschen was rumgekommen", verriet Karsanidis, der die Aktion gut findet.

"Mit den Einnahmen werden unter anderem Weihnachtsgeschenke für bedürftige Familien finanziert. Die Heilsarmee verteilt diese dann an Kinder und Jugendliche und bereitet ihnen zu Heilig Abend viel Freude."

CFC-Mittelfeldmann Karsanidis: "Momentan fühle ich mich ganz gut"

Karsanidis wird die Feiertage daheim im fränkischen Neustadt an der Aisch im Kreis seiner Familie verbringen. Zuvor stehen noch einige anstrengende Tage bei Admedia in Chemnitz auf dem Programm.

"Es ist meine dritte Knieverletzung. Das hat mir geholfen, vernünftig damit umzugehen. Ich werde mein Bestes versuchen, kämpfe mit dem großen Willen, der mich auch auf dem Platz immer ausgezeichnet hat, um weiter Fußball spielen zu können", erklärt Karsanidis.

Ein zeitliches Ziel hat er sich nicht gesetzt: "Ich habe mich dieses Mal für die konservative Behandlungsmethode entschieden. Man muss abwarten, wie der gesamte Heilungsprozess verläuft. Momentan fühle ich mich ganz gut."

Titelfoto: PR/CFC

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