Alario "sehr glücklich" in Frankfurt: Gespräch mit Ex-Kapitän Abraham ausschlaggebend

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Neuzugang Lucas Alario (29) blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe beim hessischen Europa-League-Sieger und auf einen SGE-Kicker.

Neuzugänge unter sich: Lucas Alario (29, l.) und Jerome Onguéné (24) verstärken ab diesem Sommer Eintracht Frankfurt.
Neuzugänge unter sich: Lucas Alario (29, l.) und Jerome Onguéné (24) verstärken ab diesem Sommer Eintracht Frankfurt.  © Arne Dedert/dpa

"Gerade der Titel in der Europa League hat mich beeindruckt. Es kam rüber, was da für ein Teamgeist ist. Es freut mich sehr, jetzt zu diesem Team zu gehören", sagte der 29 Jahre alte Argentinier am Mittwoch bei seiner Vorstellung. "Ich freue mich auf die Saison, auf die ganzen Wettbewerbe. Ich bin sehr glücklich, hier zu sein."

Ausschlaggebend für den Wechsel innerhalb der Fußball-Bundesliga von Bayer Leverkusen an den Main sei auch ein Gespräch mit dem ehemaligen Eintracht-Kapitän und Landsmann David Abraham (35) gewesen, schilderte Alario.

"Na klar habe ich mit David Abraham gesprochen. Er war voll des Lobes - sportlich wie privat. Das Gespräch war am Ende auch einer der ausschlaggebenden Gründe, nach Frankfurt zu wechseln", so der Argentinier.

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Der Stürmer, der bei Bayer in der vergangenen Saison gegen Patrik Schick (26) kaum zum Zug kam, unterschrieb in Frankfurt einen Vertrag bis 30. Juni 2025.

Lucas Alario freut sich auf Zusammenspiel mit einem Offensivkollegen ganz besonders

Im Frankfurter Sturmzentrum dürfte Alario mit Rafael Borré (26), den er als "Top-Profi und Top-Mensch" lobte, konkurrieren. Der Neuzugang selbst spielt nach eigener Aussage am liebsten in einem System mit zwei Spitzen.

Dass er sich in der vergangenen Saison in Leverkusen nicht mehr durchsetzen konnte, sei nicht unbegründet passiert. "Ich hatte letzte Saison mit vielen Verletzungen zu kämpfen, darum habe ich mein Toplevel nie erreichen können. Ich habe die Entscheidung des Trainers respektiert", sagte Alario.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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