Alkoholverbot im Fußball-Stadion: Eintracht-Vorstand übt deutliche Kritik

Frankfurt am Main - Vorstandsmitglied Axel Hellmann (48) vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat das vorübergehende Alkoholverbot in den Stadien kritisiert und nach eigenen Angaben auch nicht dafür gestimmt.

Axel Hellmann (48), Vorstandsmitglied des Bundesligisten Eintracht Frankfurt.
Axel Hellmann (48), Vorstandsmitglied des Bundesligisten Eintracht Frankfurt.  © Arne Dedert/dpa

"Wir haben gegen das Alkoholverbot votiert, weil wir keinen Sinn darin sehen, dass die Fans bis zu den Stadiontoren Vollgas geben, in dem Wissen, dass sie für die nächsten Stunden während des Spiels nicht mal ihr Stadionbier bekommen. Das schafft an den Eingängen möglicherweise mehr Probleme als es löst", sagte Hellmann der Bild-Zeitung.

Die 36 Vereine der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatten sich am Dienstag auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr zumindest einiger Zuschauer in die Stadion geeinigt.

Die Mitgliederversammlung beschloss vorübergehende Änderungen in der Spielordnung.

Bis zum Jahresende würde es – selbst wenn die Corona-Pandemie wieder einige Zuschauer zulässt – keine Auswärtsfans in den Stadien geben, bis Ende Oktober keine Stehplätze und keinen Alkohol.

Die endgültige Entscheidung, ob tatsächlich schon zum oder bald nach dem Saisonstart der Bundesliga und 2. Bundesliga am dritten September-Wochenende Zuschauer zugelassen sind, obliegt allerdings den Behörden.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0